Presse

Frank hat's gepackt

Frank vom Bad Neuenahrer Lauftreff „Sportteufelchen e. V.“  finishte beim  Swiss Alpine in Davos

 

 

Seit er im letzten Jahr erstmalig in Davos startete und den K 30 (30,2 Laufkilometer mit +490, -940 Höhenmeter) in 3:43 Stunden erfolgreich bezwang, hat die alpine Laufdisziplin Frank gepackt. So war es für ihn klar, dass er in diesem Jahr noch „eine Schippe drauflegt“ und sich für den K 36 mit +1720, -1550 Höhenmetern anmeldete.

 

Frank, einer der zuverlässigsten Bergläufer des Vereins trainierte diszipliniert und gewissenhaft, alles war sozusagen „im grünen Bereich“, bis ein Staffelläufer  des anspruchsvollen Brixen-Marathons, für den sich ein handverlesenes Grüppchen der Sportteufel gemeldet hatte (wir berichteten darüber), krankheitsbedingt ausfiel.  Für Frank, den echten Sportsmann war sofort klar, die drei Laufkumpels nicht hängen zu lassen und sprang kurzerhand ein. Alles klappte prima, aber wieder zurück in Deutschland zeigte sich, dass die verbleibenden 4 Wochen bis zum Swiss Alpine zur Regeneration und Endvorbereitung ganz schön knapp waren.

 

Motiviert durch die Anwesenheit  seiner beiden erwachsenen Töchter Christina und  Kathrin und seiner Ehefrau Luise – ebenfalls ein flottes Sportteufelchen – kämpfte sich  Frank auf der wunderschönen Strecke von Bergün (1365 m) über die Keschhütte (2620 m) und den Sertigpass (2739 m) bis nach Sertig Dörfli (1863 m). Dort wurde er von seiner Familie erwartet und mit großer Freude empfangen. Ab hier begleitete Luise ihren bereits erschöpften Ehemann die letzten 11 km. Gemeinsam kamen sie in einer glänzenden Zeit ins Ziel. Riesig war die Freude bei dem Familienkleeblatt und bei allen Sportteufelchen, allen voran die beiden Trainer Uschi und Udo Oelke, die per Kurznachrichten auf dem Laufenden gehalten wurden.

 

Mittlerweile haben sich beide wieder erholt und planen mit allen anderen Sportteufelchen schon die nächsten Läufe, u.a. steht der Venedig-Marathon 2018 zur Diskussion.

 

 

Über Zuwachs jeden Alters und jeden Fitnessstand freut sich der Verein (www.sportteufelchen.de). Freude am gemeinsamen Trainieren, bei dem viel gelacht wird ist garantiert.

 

 

 

„Ene Besuch im Zoo“

Sportliche Erfolge des Bad Neuenahrer Lauftreffs „Sportteufelchen e.V." beim Benefizlauf in Köln

 

 

Am 14. Juli startete der Bad Neuenahrer Lauftreff „Sportteufelchen e.V.“ beim 5. Kölner Zoolauf zugunsten des Zoos, örtlicher Sportvereine sowie der Sporthochschule Köln.

 

Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, sich inmitten der Gehege zu bewegen und es geht ein Raunen durch die Läufergruppen, wenn sich ein Erdhörnchen zeigt oder das Elefantenbaby scheinbar erstaunt seine Mama anblickt, was wohl die bunte Läuferschar macht. Herrlich sind auch die  Paviane, die vom Affenfelsen fast schon skeptisch herunterschauen nach dem Motto „wer sind hier die Affen, die durch den Wald rennen?"

 

Dieses Mal waren wir mit 14 Mitgliedern (im Alter von unter 10 bis über 60 Jahren) und 7 Familienangehörigen dabei. Hier ging es nicht unbedingt nur um den sportlichen Erfolg, sondern auch ums Mitmachen für den guten Zweck.

So können auch weniger Geübte dabei sein. Nach jeder Runde (maximal 6 Runden zu je 1.6 km), war ein Zieleinlauf möglich, der auch gewertet wurde.  Der Spass stand im Vordergrund und zu rheinischen Klängen und  Verkleidungen (wie kann es anders sein in Köln), machten auch die Teufelchen in ihren roten T-Shirts und Hörnchen eine gute Figur. So war es im Vergleich zu den anspruchsvollen alpinen Läufen in Südtirol und der Schweiz zwar nicht die sportlichste Veranstaltung, an der die Sportteufelchen teilnahmen, aber sicher die lustigste und familiärste und so werden es jedes Jahr ein paar Teufelchen mehr, die sich zum „Funlauf“ anmelden.

Schön war auch, dass es vorab einen „Bambinilauf“ für Kinder gab und für die sehr Geübten den „Toplauf". So fand jeder und jede für sich das Richtige. Dazu noch leckere Fassbrause, gesponsert von einer örtlichen Brauerei und Snacks, offeriert von Studierenden der Sporthochschule Köln - so waren sich alle sicher, das nächste Mal gilt wieder „do simme dabei, dat is prima, pima Colonia“.

Aus sportlicher Sicht und für unsere Trainer Uschi und Udo Oelcke besonders erfreulich waren die Erstplazierung von Jutta-Birgitt (W 60), der 8. Platz von Ulla (W 55), und als schnellster Mann der Teufelchen finishte Holger Kreinberg, der erst seit anderthalb Jahren dabei ist. Die Drei meisterten die knapp 11 km deutlich unter 1.10 h,  aber auch die anderen Teufelchen waren flott und munter unterwegs.

 

Gerne können sich Interessenten unserem Verein anschließen. Der Breitensport steht bei uns im Vordergrund. Denn selbst bei besten körperlichen und mentalen Voraussetzungen fehlt manchen wegen beruflicher und/oder familiärer Verpflichtungen die Zeit, mehrfach in der Woche zu trainieren. Und so stärkt das niederschwellige Trainingsangebot und die Wertschätzung jedes Mitglieds, unabhängig sportlicher Erfolge, das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein. Aber auch die Leistungsträger im Verein erhalten besondere Unterstützung und das erklärt auch die vorderen Plätze wie z.B. beim diesjährigen Zoolauf.

 

 

 

Bad Neuenahr LaufTreff „Sportteufelchen“ laufen den Brixen-Marathon am 01.07.2017

Am Samstag, 01.07.17 war es endlich soweit.

 

7 Sportteufelchen wurden belohnt für das harte Training, verwandelten sich in teuflische „Plosis“ (Plose, der Brixener Hausberg 2.562 m) und starteten unter dem Motto: „Running to the limits“ froh gelaunt bei gutem Wetter.

 

07:30 (Einzelläufer), 08:00 (Staffelläufer) in Brixen auf dem Domplatz (560 m). Insgesamt 550 Teilnehmer aus 17 Ländern, darunter 285 Marathonteilnehmer und 265 Staffelläufer aufgeteilt in 2er und 4er Staffeln nahmen die Herausforderung an:

 

Udo Oelke, Christina Willscheid und Tobias Wurstner (42,195 km) Gerhard Roth (11 km), Birgitt Kempff (8 km), Frank Winten (14,5 km) und Carlo Scherer (8,695 km) bildeten die 4er Staffel.

Die sehr schwierige Strecke mit insgesamt 2.450 hm führte auf steile, wechselnde Abschnitte mit Pflaster, Asphaltstraße, Wald- und Wiesenwegen sowie über anspruchsvolle Bergkämme.

Der erste Staffelwechsel erfolgte bei St. Andrä (1062 m), die 2. Übergabe erfolgte in Afers (1.504 m), der 3. Staffelwechsel erfolgte in Kreuztal (2.050 m), der 4. Staffelläufer musste innerhalb 8,695 km auf 3,2 km 400 hm bewältigen. Während des gesamten Laufes war der Ausblick auf eine großartige Bergkulisse mit 3600 Rundumblick gewährleistet, der sicher einige Strapazen vergessen ließ. Für Frank Winten war der Brixen-Marathon ein Trainingslauf als Vorbereitung auf den Marathon in Davos am Samstag, 29.07.17. Dort wird er den K36 36,2 km, 1720 hm laufen. Er begleitete Birgitt Kempf zunächst in Brixen bei dem 2. Staffelteil, um danach seinen Staffelpart Nr. 3 zu übernehmen. Er absolvierte so insgesamt 22,5 km. 7 betreuende und mitfiebernde Sportteufelchen kamen trotz intensiven Anfeuerns ebenfalls in den Genuss dieser wunderschönen Berglandschaft und erlebten auch das Gefühl der Läufer „Running to the limits“. Alle Sportteufelchen sind gut durchgekommen mit super guten Ergebnissen und besonderen Ehrungen durch die Veranstalter. Die Sportteufelchen, bzw. teuflischen Plosis werden nun auch in die Geschichte des Brixen-Marathons eingehen. Die Gravur auf der Rückseite der besonderen Medaille …“Move like a cat, run like a horse, Race like a wolf…flow“ war gut gewählt. Sie spiegelte die Gefühlswelt, Erlebnisse, Eindrücke und sicher auch Grenzerfahrungen, die alle Läufer während des anspruchvollen Laufes erfuhren, wider. Das harte, intensive Training, das unser Chefteufel sich selbst und auch allen anderen Sportteufelchen auferlegt hatte, hat sich gelohnt und gezeigt: ohne Fleiß keinen Preis.

Herzlichen Glückwunsch an Alle und Dank an die Chefteufel für das gute Trainingsprogramm, die Betreuung und gute Organisation.

Ein Dankeschön auch an Michael Blumenroth, den vom Veranstalter geschickten begleitenden „Engel“ unter all den Teufelchen.

 

 

Hochzeit beim Bad Neuenahrer LaufTreffs

So kann es gehen:

 

Peter kam als Kurgast, verliebte sich beim Tanztee in Martina und fand in Bad Neuenahr eine neue Heimat, auch dank des Lauftreffs “Sportteufelchen“.

 

Höhepunkt war nun die Hochzeit am vergangenen Pfingstsamstag. Die Freude bei den Sportteufelchen war groß und so ließen sie es sich nicht nehmen, mit einer Abordnung nach der Trauung Spalier zu stehen. Bei der abendlichen Feier auf der Hemmesser Hüte zeigten sie dann, dass sie nicht nur laufen, sondern auch singen, tanzen und für gute Stimmung sorgen können.

 

Bilder:  Standesamt, Feier

 

Erfolgreiche Teilnahme des Bad Neuenahrer LaufTreffs „Sportteufelchen“ am Mainz-Marathon

11 Sportteufelchen beim Mainz Marathon am 7.Mai 2017gesichtet!

 

Auch wenn sich in diesem Jahr nur vier Sportteufelchen zur Teilnahme am Mainz-Halbmarathon gemeldet hatten, fuhren noch einige mehr zur sportlichen Unterstützung und Motivation mit bzw. reisten nach!

 

Da konnte auch das Regenwetter den Vereinsgeist und die Stimmung nicht trüben. Alle Läufer (Trainer Udo Oelke, Gerhard Roth, Michael und Christina Willscheid) kamen trotz nasser und glatter Straßen (besonders in der Altstadt) unverletzt und sehr zufrieden mit ihren Leistungen ins Ziel. Powerfrau Christina finishte mit unter

2 Stunden und auch die Herren erreichten persönliche Bestzeiten um die 2 Stunden für den abwechslungsreichen Lauf durch die Mainzer Innenstadt.

 

Jedes Wetter hat seine Vorzüge, so war es in diesem Jahr weniger ermüdend als bei Hitze im Vorjahr!

Für Udo, Gerhard und Christina war dieser Lauf gleichzeitig Vorbereitung und Training für den Berg-Marathon in Brixen. Sie freuen sich schon auf die weitere gemeinsame Vorbereitung und den eigentlichen Lauf, an dem weitere Vereinsmitglieder teilnehmen und/oder mitreisen wollen!

Text: Christina Freis


Bad Neuenahrer Lauftreff beim Bonn-Marathon 2017

Am 02. April war es wieder soweit. Im vollbesetzten Zug ging es am frühen Morgen mit vielen anderen Läuferinnen und Läufern aus der Region zum Marathon nach Bonn. Bei bestem Frühlingswetter und gut vorbereitet von Uschi und Udo Oelke starteten alle Sportteufelchen in diesem Jahr bei der Halbmarathon-Distanz und erreichten die gesteckten Erwartungen.

 

Besonders erfreulich war die Teilnahme von Cilly, die erst seit einem knappen Jahr trainiert und als W 55 mit unter 2.30 Stunden wohlbehalten das Ziel erreichte. Ihre ganze Familie stand am Rand und feuerte sie und die anderen begeistert an. Begleitet wurde Cilly beim Lauf von Vereinskamerad Frank, der über eine reiche Erfahrung auch im alpinen Bereich verfügt. Mit ihm war es ein kurzweiliger Lauf entlang des herrlichen Rheinpanoramas und ab km 18, als die Kräfte allmählich aufgezehrt waren, motivierte er sie mit aufmunternden, erheiternden Worten. Das hat schon Tradition bei den Sportteufelchen. Jeder gibt sein Bestes, aber der Sportsgeist steht an erster Stelle und bereits vor 2 Jahren lief Ultraläufer Thomas mit der damaligen Erststarterin Silke. 

 

Der Spass kommt bei den Sportteufelchen nie zu kurz und so amüsierte sich Udo, als er mit Petra ein Rheinschiff überholte. So war es kein Wunder, dass alle müde, aber glücklich nach verdienter Stärkung auf der Hofgartenwiese im Zug gemeinsam nach Hause fuhren und das Erlebte dabei Revue passieren ließen. 

 

Die familiäre Lauf- bzw. Walkinggruppe der Sportteufelchen freut sich immer über neue Interessenten. An erster Stelle steht Gesundheit, d.h. ein angepasster Laufstil und die Freude an der Bewegung in der Gruppe. Die individuelle Leistungssteigerung bei regelmäßiger Teilnahme ist die logische Folge. 

 

Trainiert wird montags gruppenweise mit verschiedenen Geschwindigkeiten, mittwochs findet ein Laufstiltraining in kurzen Runden und variierender Zusammensetzung statt. Donnerstags erfolgt ein Muskelaufbau- und Konditionstraining in der Halle und samstags startet ein längerer Lauf durch Wald und/oder Weinberge im schönen Ahrtal. Bei dieser Gelegenheit heiß es oft, wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen. 

 

Im Mai steht der Marathon in Mainz an und im Sommer die Bergläufe in den Schweizer Alpen (Davos) bzw. den Dolomiten (Brixen). 

 

Wer mehr erfahren möchte, schaut bitte unter http://verein.sportteufelchen.de.

 

 

Text:  Dr. Ulla Stüßer

Foto: Holger Kreinberg

 

 

Sportteufelchen laufen, laufen, laufen … Swiss Alpin, Davos am Samstag, 30.07.2016

Nach langer Vorbereitungszeit war es endlich so weit, der Swiss Alpin durfte endlich bezwungen werden. Insgesamt 11 Sportteufelchen reisten nach Davos, einige bereits schon am Donnerstag mit einer Übernachtung in Wangen/Allgäu, andere am Freitag. Bereits Freitag Nachmittag ließen wir die Eindrücke vom Event in Davos auf uns wirken. Bereits im Hotel wurde von den Staffelteilnehmern das Anlegen der „Fußfessel“ geübt.

Auf einer Messe im Kongresszentrum holten wir die Startunterlagen ab, sicherten uns tolle T-Shirts, sammelten Energieriegel für den nächsten Tag. Freitag Mittag füllten wir bereits in einem kleinen Restaurant unsere Akkus auf, da es dort so gemütlich war, reservierten wir für abends dort gleich noch einmal einen 11er Sportteufelchen - Tisch.

Die Chefin des Lokals malte eigens in wunderschöner Schrift auf einer Schiefertafel unsere Reservierung. Da unsere Laufteufel bereits mittags alles „ohne Zwiebeln“ bestellt hatten, kam dieser Wunsch explizit als Zeichnung auf die Schiefertafel.

An dem steigenden Geräuschpegel erkannte man die zunehmende Nervosität, gleichermaßen an der Art der Unterhaltungen, die Lachmuskeln wurden bereits an diesem Abend trainiert. Der Schlaf in dieser Nacht war geprägt von der Nervosität. Für die 30 km Läufer Hans-Dieter, Frank, Ulrike und Annette war das Frühstück zu 05:00 Uhr bestellt. Alle anderen konnten noch 1 Stunde später zum Frühstück erscheinen.

07:00 Uhr war der Start, wir wollten natürlich alle Teufelchen, die um diese Uhrzeit starten mussten, begleiten und auf den Weg bringen. Bei Sonne, Wärme, gute Wetteraussichten ging es ins Stadion zum Start.

Der Kommentator drehte die Musik auf, feuerte die Läufer an und verkündete: „4.000 Läufer aus 40 Nationen machen sich heute auf die Reise…“ Reise, ein treffendes Wort. So war es in der Tat: eine Reise auf unbestimmte Zeit, im Kopf der Teufelchen: mit Spaß heil ankommen. Die Begleitteufel Stefan, Uschi und Jutta und 2 der Staffelläufer, Gerhard und Bärbel machten sich mit dem Zug auf den Weg nach Filisur, um die 30 km Läufer in Empfang zu nehmen und um Gerhard als 2. Staffelläufer gut auf den Weg zu bringen. Alfred fuhr mit dem Zug zum Start nach Bergün. Er hatte ab Bergün eine 25 km Strecke mit 1540 hm bis nach Sertig Dörfli vor sich. Udo blieb zurück in Davos, seine 42 km Strecke startete dort. In Filisur herrschte eine sehr ausgelassene Stimmung. Jeder ankommende Läufer wurde persönlich angesprochen. Die 30 km Läufer konnten in Filisur aufatmen und sich freuen, das Ziel war erreicht. Die 78 km Läufer bogen rechts ab, um weiter auf die nächste Etappe zu kommen. Gerhard wartete auf Hans-Dieter, der nach 3:11 Std. glücklich ins Ziel kam. Die Schweizer Presse interessierte sich für uns Sportteufelchen und fotografierte unser Teufelsbanner!

Als Staffelübergabe wurde der Chip gewechselt. Unsere Teufelchen hatten ihn als sog. „Fußfessel“ um den Knöchel gebunden.

Der Wechsel klappte wunderbar (vorher gut geübt!) und Gerhard konnte sich als 2. Staffelläufer aufden Weg machen. Nach und nach kamen alle 30er Sportteufelchen ins Ziel, Ulrike und Annette sowie Frank sahen glücklich und entspannt aus. Frank lief und lief, das Ziel war längst durchschritten, er lief immer noch und fragte uns: „bin ich denn schon da“? Ulrike musste die ersten 6 km kämpfen, Annette half, so war es dann später umgekehrt. Ein wunderbarer Paarlauf, gute gegenseitige Ergänzung, purer Genuss. Für beide Teufelinnen war es der 1. Lauf über diese Distanz und mit diesem Schwierigkeitsgrad, ebenso für Frank und Hans-Dieter. Die gute Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht. Entspannte, glücklich grinsende Gesichter waren der Beweis. Bei den 78er Läufern konnten wir bereits bei der 30 km-Marke in Filisur auch traurige Läufer beobachten. Abbruch wegen Sturz oder Eintreffen nur 5 Min. nach dem Limit, da flossen Tränen und wir hatten Mitleid mit den Läufern, konnten gut nachvollziehen, welche Emotionen in dem Moment bewältigt werden mussten. Schließlich kannte jeder von uns diese Situation. Wir alle mussten schon einmal abbrechen oder unterbrechen. Mit der harten Vorbereitungszeit in den Beinen und im Kopf ist diese Entscheidung dann sehr hart. Die Begleitteufel Stefan, Uschi und Jutta sowie die glücklichen 30er Läufer Ulrike, Annette, Frank und Hans-Dieter fuhren dann mit dem Bus nach Sertig Dörfli, um dort die nächsten Teufel in Empfang zu nehmen. Dort war für die 78er Läufer km 64. Großes Spektakel und wiederum gute, anheizende Stimmung von den Schweizer Organisatoren. Wir fieberten mit, feuerten alle Läufer mit dem Vornamen an. Fotografierten und waren beeindruckt von den Leistungen.

Als nächsten Läufer erwarteten wir Alfred, der sich als 3.Staffelläufer auf der 25 km Strecke mit 1540 hm befand.

Gerhard hatte erfolgreich den Staffelchip in Bergün an Alfred übergeben und kam später ebenfalls mit dem Bus nach Sertig Dörfli, um die weiteren Läufer zu begrüßen. Nach ca. 7 Std. passierte Udo glücklich Sertig Dörfli, Alfred nach ca. 5 Std., für ihn war hier die Übergabe an Bärbel als 4. Staffelläuferin. Udo und Alfred hatten an der Keschhütte noch Zeit für ein gegenseitiges Motivieren für die nächsten Schwierigkeiten auf der Strecke. Die Wege der beiden trennten sich dann wieder. Udo und Bärbel hatten nun ab Sertig Dörfli noch 14 km vor sich. Alfred sah völlig entspannt und glücklich aus. Auch für ihn war diese Distanz und vor allem dieser Schwierigkeitsgrad das 1. Mal. Auch er war überwältigt von der Landschaft. Die Sonne und die schwierige, steile Strecke forderten den Kampfgeist immer wieder heraus. Bärbel hatte auch einen schwierigen Part. Sie konnte erst um 16:45 Uhr starten, sah den ganzen Tag über die Läufer ins Ziel laufen und musste warten, warten, warten. Mental musste sie so im Vorfeld schon einiges leisten. Sie hat dies toll gemeistert und lief flott los. Udo wurde von uns motiviert, auf den letzten 14 km musste er nochmals alle Kraft zusammennehmen. Die Aussage und Beschreibung der Strecke: „kein leichter Anstieg, direkt Amseltal und dann Landskrone“ hintereinander. Wir alle wissen, was das heißt. Auch die unterschiedliche Streckenwahl bei den Trainingsläufen hat sich jetzt bezahlt gemacht. Die schwierigen Strecken mit Wurzelwegen, sehr schmalen und steinigen Wegen, teilweise klettersteigartig konnten so souverän gemeistert werden.Wir fuhren nun mit dem Bus wieder nach Davos, um Udo und Bärbel beim Zieleinlauf in Empfang zu nehmen. Der Himmel verdunkelte sich, in der Ferne grollte bereits das Gewitter, Blitze zuckten. Wir hofften so sehr, dass beide trocken und gut ins Ziel kommen. Dann kamen sie, Udo mit angezogenem Tempo flog er mit dem Sturm ins Stadion, ebenso Bärbel, dem Regen davonlaufend. Hans-Dieter, Gerhard und Alfred nahmen Bärbel in die Mitte, so konnte unsere 4er Staffel erfolgreich nach ca. 11 Std. insgesamt ins Ziel laufen, um die Medaille entgegen zu nehmen. Udo hat ca. 8 Std. bei 1450 hm für die schwierige 42er Strecke gebraucht und konnte auch glücklich die Medaille in Empfang nehmen. Die Atmosphäre im Stadion war leider geprägt vom Gewitter, Sturm und Regen, so dass wir alle schnellstmöglich ins Hotel liefen. Die Stimmung im Stadion war dadurch beeinträchtigt und die Veranstaltung zwangsläufig abrupt beendet. Schade! In der Hotellobby ließ Stefan die Korken knallen. In großer Teufelrunde feierten wir mit einem Glas Sekt unsere sehr erfolgreichen und glücklichen Sportteufelchen. Herzlichen Glückwunsch an Alle.

Die Begleitteufel Stefan, Uschi und Jutta waren genauso „k.o.“ wie die Läufer…anders halt: von der Anspannung, der Wartezeit, die Touren zu den verschiedenen Ziel- und Etappenpunkten…und, und, und!

Am späteren Abend, im Pizzarestaurant, übergab Uschi allen Läufern als Geschenk für die enorme Leistung - hartes Training im Vorfeld und der Lauf in den Bergen von Davos - ein Sportteufelchen-T-Shirt mit dem Aufdruck auf der Rückseite „Swiss-Alpin Davos“.

An diesem Abend wurden die in den letzten Tagen entstandenen „Schlagwörter“ festgelegt (nur für Insider verständlich!): ??

„Katonfrisch“, „Sportteufelchen teilen die Welt in Laufstrecken ein“, „Fußfessel“, „der Zug wird weggestellt“, „bin ich schon da?“, „Dirndl“, „Dixis in der Berglandschaft“, „verwaiste Sportteufelchen“. Wir danken unseren Trainern Uschi und Udo für den guten Trainingsaufbau, die enorme Geduld mit den nicht immer einfach zu händelnden Teufelchen und die stetige Motivation zum Durchhalten.

Unsere nächsten Ziele:

- Marathon in Brixen, Juli 2017

- Marathon in Venedig, Oktober 2017

- Und vorher: Trainingsläufe: Halbmarathon Bonn und Mainz, bergauf- und bergab-Training, usw.Und: alles mit viel Spaß und Entspannung, das ist unser Motto.

 

Jutta Büsscher

 

Am 08. Juli 2016  beteiligten sich über 20 Sportteufelchen am 4. Benefizlauf im Kölner Zoo.

Die besondere Atmosphäre lockt von Jahr zu Jahr immer mehr Vereinsmitglieder nach Köln, denn dort geht es nicht nur um sportliche Erfolge.

Die Startgelder sind zu jeweils 50% zu Gunsten des Zoos und der sportlichen Jugendförderung in Köln. 

Aber nicht nur das: Flotte Rhythmen, die im Laufe des Abends in Karnevalslieder übergehen, tragen zu einer entspannten und lockeren Stimmung bei. 
Auch fragt man sich, wer staunt mehr - die Tiere in ihren Gehegen, die teilweise mit ihren Jungen an den Zaun traben oder die Erdmännchen, die neugierig ihre Köpfchen aus der Höhle strecken -  angesichts der zahlreichen Läufer/innen, einige verkleidet (schließlich sind wir ja in Köln …) oder 
umgekehrt. 

Die Jüngsten aus unserem Verein - Luna und Hannah - erliefen sich am Nachmittag beim Kidslauf ihre wohlverdienten Medaillen. 
Die Erwachsenen starteten um 20.15 Uhr beim Funlauf über 10.68 km. Diese werden in Runden zu je 1.8 km gelaufen, wobei es möglich ist, nach jeder Runde auszusteigen, sodass auch auch weniger Trainierte teilnehmen konnten. Besonders erfreulich war daher die Teilnahme von Sandra nach Verletzungspause und das Finishing unseres Vereinskameraden Gregor, unterstützt von seiner Frau Silke und den Anfeuerungsrufen der anderen Teufelchen.

Einhellige Meinung der Sportteuffelchen mit Blick aufs nächste Jahr: „Da simmer dabei! Dat is prima! Viva Colonia!"

Foto: S.W./Text: U.S.
Sportteufelchen e.V.

   

Die Sportteufelchen waren beim Bonner Nachtlauf am 25.05 2016 dabei

Nachdem Bärbel und Sandra von diesem Lauf entang des herrlichen Rheinpanoramas und der guten Stimmung schon in den vergangenen Jahren schwärmten, waren in diesem Jahr auch Hilde und Ulla dabei und bereuten es nicht, im Gegenteil.

Bei bestem Laufwetter bewegten sich die Teilnehmer/innen als bunter " Lindwurm" zügig, aber entspannt vom Rheinufer der Bonner Innenstadt in Richtung Rheinauenpark, angefeuert von etlichen Schaulustigen und genossen die ganz besondere Abendstimmung.

Der erste Lauf des Abends war denjenigen vorbehalten, die die 10 km lange Distanz unter eine Stunde bewältigen. Danach startet der Funlauf, der angesichts der vielen munteren Gruppen, seinem Namen alle Ehre machte. Wie im Rheinland üblich, mangelte es dabei nicht an witzigen Sprüchen und origineller Aufmachtung (Beleuchtung!) der Läufer/innen und machte den Lauf zu einem echten Erlebnis.

Bei kostenlosem alkohlfreien Bier ging der Lauf dann - wie kann es anders sein - in eine after-run-party über.

Ein Lob gilt den Organisatoren des Laufs (Bonner Sportvereine) mit vielen freiwilligen und netten, motivierenden Streckenposten.

Ein Teil des Startgeldes ist zugunsten Bonner Sportvereine, was für regionale Veranstaltungen spricht.

Die vier Sportteufelchen sind sich sicher, im nächsten Jahr sind sie bei dem charmanten Lauf wieder dabei und hoffen auf Verstärkung aus dem Verein.

 

Foto: K.M./Text: U.S.

Sportteufelchen e.V.

 

Sportteufelchen erfolgreich beim Gutenberg-Marathon in Mainz am 22.05.2016

75.000 Zuschauer, 8.500 Teilnehmer und die Sporttfeufelchen mitten drin. Nach dem Motto aus unserem vereinseigenen Teufelsrap „wir sind die Teufelchen, hurra wir sind die Sportteufelchen“starteten am 22.05.16 neun Sportteufelchen bei bereits morgens um 09:00 Uhr schwüler, feuchterLuft mit gestählten Beinen und guter Laune in Mainz.

Erfahrene Sportteufelchen, die bereits den Gutenberg Marathon in Mainz zu ihrem „Wohnzimmer“ zählen können und immer wieder gerne dort laufen, sowie 2 Sportteufelchen, die sich zum ersten Mal auf den Weg zum Halbmarathon machten, freuten sich auf die Strecke. In unserer Sportteufel Familie ist es üblich, dass die Teufelchen, die zum ersten Mal einen Halbmarathon laufen, von den Erfahrenen begleitet werden. So wurde Michael von seiner Teufelfrau Christina und Tanja von denTeufeln Silke und Gerhard begleitet.

Am Start: 9 Sportteufelchen mit aufgesetzten Hörnern und einem Lächeln im Gesicht. Anheizende Musik, riesige dröhnende Boxen, vibrierender Boden, kaum zu bremsender Puls und Adrenalinspiegel. Bei „Highway to hell“ tönte der Startschuss und los ging es.

Immer wieder wechselten die 10 begleitenden Sportteufelchen die Position, um an den richtigen Stellen stehen und den Läufern die nötige Unterstützung und Motivation geben zu können. An diesem Tag herrschte brüllende Hitze. 28 Grad und Sambaklänge - die Gruppe gab alles - verteilten sich wohlig im Körper der Läufer und gaben trotz müder Beine nochmals Auftrieb für die 2. Hälfte der Strecke. Mit einem Gefühl von Freiheit und Willenskraft hieß es: laufen, laufen, laufen. Das angebotene Wasser wurde reichlich genutzt. Getrunken, über den Körper gegossen, alles war recht, um irgendwie Abkühlung zu bekommen. Die zuschauenden Sportteufelchen am Rand gaben ebenfalls alles. Mit Teufelsbanner und vollem Körpereinsatz wurde geschrien, geklatscht und motiviert. Die Läufer dankten den Zuschauern diesen Eifer. Nach schwieriger gerader Strecke bei Kilometer 19 kam endlich der lange Zieleinlauf. Alle Energie wurde zusammengefasst, der Kommentator gab ebenfalls alles und feuerte die Sportteufelchen an. Strahlend und mit erhobenen Händen liefen unsere Laufteufel ins Ziel, um stolz die Medaille in Empfang zu nehmen. Herzlichen Glückwunsch für diesen wunderbar gelungenen Halbmarathon. Die beiden HalbmarathonNeulinge haben sicher erst am nächsten Tag alle Eindrücke innerlich verwirklichen können. Für die Sportteufelchen Annette, Ulrike, Bärbel, Gerhard und unserem Chef Udo war dieser Lauf vorbereitendes Training für den kommenden Swiss Alpine in Davos am 30.07.16 Nächstes Jahr sind wir alle wieder dabei, der Termin ist bereits festgelegt. Die Vorbereitung und das Training waren wieder einmal optimal. Wir danken unseren Chefs Udo und Uschi dafür, dass sie uns so gut begleitet und vorbereitet haben.

 

Foto: S.W./Text: J.B.

Sportteufelchen e.V.

 

Lauf der Region, dem Bonn-Marathon

 

Dank intensivem Training mit Udo und Uschi Oelke startete wieder eine erfolgreiche Gruppe am Sonntag, dem 10. April 2016 beim Bonn-Marathon.

Mit über 13.000 gemeldeten Läufer/innen zählt dieser zu den 5 wichtigsten Läufen Deutschlands und damit zum wichtigsten Lauf der Region.

Angefeuert von Vereinskamerad/innen und Ehepartnern gaben die Sportteufelchen ihr Bestes und bei aller Anstrengung hatten alle großen Spass und erreichten sehr gute Zeiten von 1.35 bis knapp über 2 Stunden.

Besonders erfreulich war die Teilnahme von drei Neulingen, die diese Herausforderung mit Bravour meisterten. So konnte es Hans-Dieter, der mit deutlich unter 2 Stunden strahlend ins Ziel einlief, zunächst kaum fassen, dass seine Strategie so gut funktioniert hatte.

Wie wichtig bei aller Kondition der Sportsgeist ist, bewies Frank. Obwohl ihn ab Kilometer 10 arge Magenschmerzen plagten, hielt er nicht nur durch, sondern erlief sich auch noch eine gute Zeit.

So hatte das Trainerehepaar allen Grund stolz zu sein, auch weil Udo mit nur gut 2 Stunden die Strecke meisterte.

Und so ist klar, nicht nur beim nächsten Mal sind die Sportteufelchen wieder in Bonn dabei, sondern es stehen schon die nächste Veranstaltungen (Marathon in Mainz und Davos) fest im Terminplan.

Trainiert wird montags ab 18.00 Uhr (Kurzer Lauf entlang der Ahr mit Intervall-Training), mittwochs (ab 18.30 Uhr Stil-Traininig mit Rundläufen um die Ahr), donnerstags (ab 18.00 bzw. 19.00 Uhr Muskelaufbau-Training mit Stretching in der Halle) und samstags (ab 14.00 Uhr lange Läufe mit Bergtraining durch die schöne Wald- und Weinbergslandschaft des Ahrtals).

Anfänger/innen und Wiedereinsteiger/innen sind jederzeit willkommen und der Verein steht für eine familiäre, entspannte Atmosphäre, in dem auch auf gesundheitliche Aspekte geachtet wird. Selbstverständlich gibt es auch auf Wunsch Einzel- und Kleingruppentraining.

Info unter www.spprtteufelchen.de

 

Foto: N.N./Text: U.S.

Sportteufelchen e.V.

 

Saisonstart der Sportteufelchen beim Fliegerhorstlauf in Köln Wahn am 09.03.2016 über 10 km

 

Angesichts der sehr guten Organisation und der sportlichen Herausforderung sind sich die teilnehmenden Sportteufelchen einig:"Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei."

Das Foto wurde uns dankenswerterweise durch FliegerhorstKoeln-Wahn@bundeswehr.org überlassen.

10 Jahre Breitensport in Bad Neuenahr mit familiärer Atmosphäre

 

Am Montag, dem 16. November 2015 beging der Verein Sportteufelchen e.V. sein 10-jähriges Bestehen.

Gegründet wurde er von Uschi und Udo Oelke. Beide treiben seit ihrer Jugend Sport und absolvierten eine fundierte medizinische Ausbildung. Udo Oelke hat zudem Trainerlizenzen für Herzsport, Nordic-Walking, Breiten- und Leichtathletik-Wettkampfsport erworben und bildet sich regelmäßig fort. Ziel war und ist es, unabhängig von Alter und Ausgangs-Kondition, jedem eine Chance zu geben, mit anderen zu walken oder zu laufen. Ihr persönliches Credo lautet: „Wir wollen ein qualifiziertes Training anbieten, die Freude an der Bewegung vermitteln, um so langfristig Gesundheitsvorsorge zu betreiben und jedes Mitglied nach seinen Möglichkeiten langfristig voranzubringen.“

Bei regelmäßigem Training, das an 4 Tagen der Woche angeboten wird, darunter auch muskelstärkende Gymnastik in der Halle, ist eine Leistungssteigerung die natürliche Folge. Diese steht aber nicht im Fokus, sodass sich niemand ausgegrenzt fühlen muss, im Gegenteil: Beim Gruppentraining in verschiedenen Tempi wird der Bewegungsablauf und Technik gemeinsam geübt und die Mitglieder profitieren voneinander. Wohltuend ist es, gemeinschaftlich voranzukommen und sich miteinander auch am Erfolg des anderen zu freuen.

Besondere sportliche Erfolge wie die jüngste Teilnahme zweier Mitglieder am New York Marathon sind natürlich auch Teil des Programms, aber eben nicht alles.

Wenn man die Vereinsmitglieder fragt, so schätzen alle die familiäre Atmosphäre, das herzlich- zugewandte und persönliche Training, die individuelle Förderung, den freundschaftlichen Umgang, vor allem aber den Spass. Letzeres können sicher die Passanten an der Ahr bestätigen, wenn fröhliches Geplauder der Gruppe voraneilt.

Stellvertretend für andere, ist es für Jutta wichtig, dass sie auch nach einer Laufpause gut wieder einsteigen und ihre Kondition rasch wieder aufbauen kann. Den inneren Schweinehund zu überwinden und mit anderen auch bei schlechtem Wetter durch das herrliche Ahrtal zu laufen, ist für Regina entscheidend. Birgit freut sich, nach Alltagsstress die Verantwortung abgeben und sich bei einer schönen Laufroute, von den Trainern nach der jeweiligen Gruppenzusammensetzung geplant, entspannen zu können. Für Günther war es heilsam, nach einer Herzoperation mit 8 Stents als Walker wieder mit dabei zu sein. Auch ist es möglich, Kinder in das Lauftraining zu integrieren, was insbesondere für Alleinerziehende eine große Erleichterung ist. In dieser lockeren Atmosphäre ist selbst für laufbegeisterte Vierbeiner Raum und so beschwerte sich Gerhard augenzwinkernd, vom Stöckchenwerfen habe er Muskelkater bekommen (dabei das steile Bergauflaufen vergessen …) - also ein ganzheitliches Training.

Kein Wunder, dass bei diesen Voraussetzungen der Verein mittlerweile über 120 Mitglieder unterschiedlichster Berufe und Charaktere zählt, auch aus umliegenden Ortschaften, und damit das Angebot der Sportvereine im Kreis bereichert. Das jüngste Mitglied ist gerade 8 Jahre alt, der älteste aktive Sportler bereits 84 Jahre.

Der originelle Name des Vereins geht auf die Tochter der beiden Trainer, Nicola, zurück. Seitdem ziert das Logo mit dem schelmisch dreinblickenden Teufelchen die Vereinskleidung in rot und schwarz.

Herausragende Erlebnisse waren die Ausrichtung des Rotweinwalks über 15 Jahre, der viele Sportler/innen ins Ahrtal lockte und die zahlreichen Teilnahmen an Läufen im In- und Ausland. Für 2016 stehen (Halb-)-Marathon in Bonn und Mainz, Swiss-Alpine (auch als Staffel), Kustmarathon Zeeland in den Niederlanden sowie diverse regionale und Benefiz-Läufe auf dem Programm, 2017 erstmalig auch die Teilnahme am Marathon in Venedig.

Weitere Informationen können der Homepage unter http://www.sportteufelchen.de entnommen werden.

 

Sportteufelchen starteten beim Swiss Alpine Marathon in Davos

 

„Es war ein wahnsinnig tolles Erlebnis hier zu laufen“ erzählte Christina Willscheid nach dem Zieleinlauf des S42 begeistert. „Die Landschaft war atemberaubend, noch schöner als ich es mir vorgestellt hatte.“ Als „neuer Stern am Marathonhimmel“ wurde der S42 des Swiss Alpine in Davos angekündigt. Beim höchstgelegenen Bergmarathon Europas, der durch zwei Täler und über zwei Pässe führte, musste unter anderem der Sertigpass auf 2700 m Höhe überwunden werden. Mit über 43 km und 1500 Höhenmeter war der Lauf eine echte Herausforderung. Über viele Kilometer bestand die Strecke aus alpinen Bergpfaden, die noch mit Schnee bedeckt waren und wo laufen kaum möglich war. Für Christina Willscheid und Renate Harder, die diese Strecke in Angriff nahmen, war es sogar die Marathonpremiere. „Als wir das den Helfern auf dem Pass erzählten waren sie schon ziemlich überrascht, denn wir kamen relativ frisch und mit einem Scherz auf den Lippen oben an“ berichtete Renate Harder schmunzelnd. „Ich fand den Lauf auch gar nicht so anstrengend, obwohl die Vorbereitung alles andere als optimal verlief.“ Zeit und Platzierung war für die beiden eher Nebensache. Es sollte ein Lauf zum Genießen sein und so wurden zwischendurch auch die Aussicht bewundert und Erinnerungsfotos gemacht. Udo Oelke, der ebenfalls an den Start ging, musste das Rennen leider vorzeitig beenden. „Es ist schade, aber ich habe gemerkt, dass meine Gesundheit es nicht zuließ, weiter zu laufen“ erklärte er. „Aber das Zimmer für das nächste Jahr haben wir schon gebucht“. Dann will auch seine Frau Uschi Oelke dabei sein, die verletzungsbedingt in diesem Jahr nicht an den Start gehen konnte.

Das Aushängeschild des Swiss Alpine ist der K78, der weltweit größte Berg-Ultramarathon. Mit 76 km und 2560 Höhenmetern die Königsdisziplin. Dieser Herausforderung stellte sich Thomas Dörr. Er verfügt bereits über reichlich Erfahrung auf langen Strecken. So startete er vor einigen Monaten bei einem Etappenlauf über 100 km-Lauf durch die Sahara, wo er den dritten Platz belegte. „Die ersten 30 km waren relativ leicht zu laufen, dann kam der erste richtige Anstieg, der einem schon mal einen Vorgeschmack auf das gab, was noch kommt.“ berichtete er. „Die Wege waren teilweise sehr eng und boten kaum Möglichkeit zum Überholen. Daher war eine Bestzeit nicht möglich“. Mit einer Zeit von 10:32 Stunden ist er dennoch zufrieden. Bergab konnte er noch ein wenig Zeit gut machen, da langsamere Läufer nach einem kurzen Zuruf Platz machten. Begeistert waren er und auch die anderen Teufelchen von der Verpflegung an der Strecke und der Freundlichkeit der Helfer. Am Sertigpass kontrollierten Ärzte streng, ob die Läufer noch in der Lage sind, den Abstieg zu bewältigen. Einige hatten sich zu viel zugemutet und mussten mit dem Helikopter zurückgeflogen werden.

Gerhard Roth und Alfred Kriechel hatten sich für den K30 entschieden, bei dem es 30 km zu bewältigen gab. Auch er hatte einige Highlights zu bieten. So ging es durch die legendäre Zügenschlucht mit der Überquerung eines der höchsten Bahnviadukte der Schweiz „Die Strecke war anstrengend, aber es ist immer wieder ein einzigartiges Erlebnis hier zu laufen“ erzählte Gerhard Roth, der bereits zum zweiten Mal hier startete. Dem konnte sich Alfred Kriechel anschließen. „Wir hatten viele fantastische Ausblicke auf die schweizer Bergwelt und die Stimmung an der Strecke war super. Besonders in Spina standen wieder viele Leute, die mit Kuhglocken läuteten“.

Trainer Udo Oelke ist stolz auf seine Teufelchen. „Es ist wirklich eine besondere Leistung, diese Strecken zu schaffen. Wir haben uns zwar intensiv vorbereitet, aber in den Bergen zu laufen ist schon noch mal was anderes. Zumal einem die Höhenluft ganz schön zusetzen kann“. Es ist auch sein Verdienst, dass alle so gut durchgekommen sind. Besonders die Marathonerstlinge konnten von seinen Tipps zu Lauftechnik und Einteilung der Strecke profitieren.Und so steht für einige fest, dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein werden.

 

Text/Foto: Renate Harder

 

6. Bonner Nachtlauf zu Gunsten „Sportvereine bewegen Bonner Kinder“

 

Zwei von unseren Sportteufelinnen, Sandra Hahn und Bärbel Marx, nahmen am 6. Bonner-Nachtlauf teil. Der Startschuss fiel um 21:15 Uhr und das Ziel sollte bis spätestens 22:45 Uhr erreicht sein.

Die Strecke führt in einer Schleife von 10 km zuerst am Rheinufer entlang, dann durch den Rheinauenpark und am Rheinufer wieder zurück. Das Ziel war in der Nähe des „Alten Zoll“ in der Innenstadt. Es herrschte, wie im letzten Jahr auch, eine fröhliche und lockere Stimmung. Sandra und Bärbel nahmen zum 2. Mal am Bonner-Nachlauf teil. Sie hatten vor und während des Laufs und auch nach Zieleinlauf viel Spaß. „Es macht einfach Laune am Rhein und durch den Rheinauenpark bei einsetzender Dämmerung zu laufen“ berichtete Bärbel Marx. Sandra Hahn konnte dem nur zustimmen: „Bei bestem Laufwetter mit kleinem Froschkonzert zu laufen war wirklich toll“. Die etwas „andere Veranstaltung“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit und war mit 2.700 Teilnehmern so zu sagen „ausverkauft“. Mehr geht nicht.

Sandra und Bärbel freuen sich jetzt schon auf die Teilnahme und den Spaß im nächsten Jahr.

 

Text/Foto: Die Nachtteufelchen

 

Sportteufelchen beim Womans run in Köln.....

... oder doch nicht?

 

Fit und frohgemut trafen wir uns am Bahnhof in Remagen auf dem Weg nach Köln zum „womens run“ 2015

Als wir in Köln-Deutz ausstiegen, kamen uns erste Läuferinen unverrichteter Dinge entgegen: Wegen Sturm war der Lauf kurzfristig abgesagt worden und:

es gab noch nicht mal die schöne rosa Tasche!

Und: Was macht frau da?

Erst mal in den Dom und jeweils ein Kerzchen entzündet für "bessere Zeiten“.

Das Alternativprogramm:

Shopping und sight-seeing!

Das macht hungrig und da helfen nur Kohlenhydrate …

Müde vom Pflastertreten, wenn auch nicht vom Laufen fahren wir schließlich wieder nach Hause, voller guter Vorsätze für die nächsten Läufe.

 

Text/Foto: Ulla Stüßer

 

Sportteufelchen beim Kölner Zoolauf am Start

 

Quer durch den Zoo ging es für neun Sportteufelchen beim 3. Kölner Zoolauf. Dabei stand nicht nur der Spaß, sondern auch die gute Sache im Vordergrund. Denn der Erlös der Veranstaltung kommt den Tieren des Kölner Zoos und der Nachwuchsförderung der Deutschen Sporthochschule Köln zugute.

„Es ist schon ein ganz besonderes Erlebnis an den Tiergehegen vorbeizulaufen. Eine ganz andere Atmosphäre als bei anderen Läufen“ erzählte Dr. Ulla Stüßer begeistert. Auf der 1,7 km langen Runde gab es schließlich auch wirklich viele Tiere zu sehen. Erdmännchen, Nashörner, Giraffen, Flusspferde oder Elefanten konnten unterwegs beobachtet werden. „Bei den Affen hatte ich das Gefühl, sie würden uns auslachen und sich fragen, wieso wir bei der Hitze durch den Zoo rennen“ berichtete Renate Harder mit einem Augenzwinkern.

Die Länge des Laufs konnte jeder selbst bestimmen. Die meisten Sportteufelchen liefen die komplette Distanz von 10,7 km, andere waren vorsichtiger und hörten bei den Temperaturen lieber eine oder zwei Runden früher auf. Dabei hatten sich die Veranstalter alle Mühe gegeben, es den Sportlern so angenehm wie möglich zu machen. Rasensprenger auf der Strecke und Getränke bei jedem Durchlauf sorgten für etwas Abkühlung. Besonders beliebt waren die Eiswürfel, die in einer großen Schale angeboten wurden.

Obwohl es alle Sportteufelchen entspannt angehen ließen, gab es auch einige Erfolge zu verzeichnen. So belegten in der jeweiligen Altersklasse Jens Peltzer den ersten, Renate Harder den zweiten und Ulla Stüßer den dritten Platz.

Da hinterher zum Glück alle wieder aus dem Zoo herausgelassen wurden, war das eindeutige Fazit, dass der Lauf im nächsten Jahr definitiv auch wieder auf dem Plan stehen wird.

 

Text: Renate Harder

Foto: Stephan Wirwalski

 

Spezialtraining bei den Sportteufelchen

 

„Wir trainieren heute wie die Kenianer: laufen, essen, schlafen, laufen“ erklärte Trainer Udo Oelke am Morgen. Um 10 Uhr versammelten sich die Sportteufelchen im Vereinsraum und schlugen ihre Lager auf, bevor sie in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Einige sind mitten im Training für den Swiss Alpine Marathon in Davos, andere wollten an ihrer Grundlagenausdauer arbeiten oder einfach nur ein Stündchen mitlaufen.

Für die erste Gruppe ging es also speziell um Bergtraining. Beim Swiss Alpine in Davos sind nicht nur 42 Kilometer, sondern auch 1450 Höhenmeter zu bewältigen. Das erfordert spezielles Training. Um die Höhenmeter zu erreichen, lief man den Neuenahrer Berg gleich achtmal hinauf, wobei nach dem dritten und dem fünften Mal eine Ruhephase eingelegt werden durfte. „Wir sind immer den selben Weg gelaufen um auch den Kopf zu trainieren. Das war für mich die größte Herausforderung. Aber nach den Pausen waren die Motivation und die Lust wieder da“ berichtete Renate Harder hinterher. So wurden insgesamt sogar 1750 Höhenmeter auf einer Länge von 31 km bewältigt.

Die anderen Gruppen liefen mehrere Einheiten im Grundlagentempo. „Das Trainieren im Ausdauerbereich ist besonders wichtig, um dauerhaft die Laufdistanz steigern zu können“ erklärte Udo Oelke. „Einige von ihnen, die erst seit kurzem laufen, wollen sich im nächsten Jahr an einen Halbmarathon heranwagen“.

Die Pausen zwischen den Einheiten wurden genutzt, um sich auszuruhen und zu stärken. Mit Isomatten und Decken hatte man man es sich gemütlich gemacht und konnte die müden Beine ausstrecken. Das leibliche Wohl ist bei einem solch harten Trainingstag natürlich nicht zu vernachlässigen. „Selbst das Essen war heute kenianisch“ meinte eine Teilnehmerin augenzwinkernd, die einen Hirsesalat mitgebracht hatte. Und wie es bei den Sportteufelchen immer ist, kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Während des Ausruhens, Essens und Trainierens blieb trotz der Anstrengungen immer noch genug Luft zum Erzählen und Lachen.

 

Text/Foto: Renate Harder

 

Sportteufelchen liefen für einen guten Zweck

820 € für die Peter-Maffay-Stiftung

 

„Mit wie vielen Teilnehmern seid ihr dieses Mal gekommen?“ fragte der Moderator die Sportteufelchen vor dem Start des Peter Maffay Stiftung-Laufs. „Wir sind 82!“ war die stolze Antwort. „Im letzten Jahr waren wir mit 30 Teilnehmern dabei und hatten angekündigt, jetzt 50 zu schaffen. Das haben wir ja deutlich überboten!“ Damit waren die Sportteufelchen nicht nur die mit Abstand größte Gruppe, sondern stellten sogar ein Drittel aller Teilnehmer.

Dazu war in den letzten Wochen auch kräftig die Werbetrommel gerührt worden. So konnten nicht nur jede Menge Vereinsmitglieder, sondern auch Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Kunden überzeugt werden, für den guten Zweck zu laufen. Bei einem Startgeld von 10€ konnten damit 820€ überreicht werden. „Die Peter Maffay Stiftung setzt sich für traumatisierte und benachteiligte Kinder ein. Das ist eine tolle Sache und die wollen wir mit allen Kräften unterstützen“ erklärte Udo Oelke, der Vorsitzende der Sportteufelchen.

„Es war wieder ein tolles Erlebnis“ berichtete Renate Harder hinterher. „Für uns standen keine Zeiten im Vordergrund, sondern der Spaß an der Bewegung und der gute Zweck“. Spaß und Gesundheit sind auch nicht nur das Motto des Vereins, sondern ebenso der Veranstaltung, die jedes Jahr am letzten Oktoberwochenende von den Teufelchen organisiert wird. „Beim Rotwein-Walking Ahr haben die Läufer und Walker die Möglichkeit, sich zu bewegen und an den Verpflegungsständen den guten Ahrrotwein zu genießen“ erklärte Udo Oelke dem Moderator, der dann auch gleich noch Werbung dafür machte.

Seit fast 10 Jahren gibt es den Sportteufelchen e.V.. Trainer Udo Oelke hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jung und Alt an den Sport heranzuführen. „Mein Ziel ist es, die Menschen je nach ihren Möglichkeiten zu fördern, aber auch zu fordern“ berichtet er. „Wir haben auch Mitglieder mit gesundheitlichen Problemen, darauf muss ich dann natürlich individuell eingehen“. Die vielen Neueintritte zeigen, dass diese Art des Trainings gut ankommt. Der Zusammenhalt ist den Teufelchen besonders wichtig, jeder ist willkommen. „Wer will, kann sich unser Training einfach mal ansehen und mitmachen“ bietet Herr Oelke an. Es wird aber nicht nur gewalkt und gelaufen, sondern einmal in der Woche geht es in die Sporthalle zur Funktionsgymnastik. Hier werden alle Muskeln gestärkt die man im Alltag, aber auch beim Sport benötigt. Es wird gedehnt und Koordination trainiert. Dank der regelmäßigen Weiterbildungen von Udo Oelke sind die Übungen abwechslungsreich und auf dem neuesten Stand der Sportmedizin. Der Spaß kommt allerdings auch hier nicht zu kurz und das viele Lachen lässt die Anstrengung schon mal vergessen. Wer mehr Details zum Training möchte, kann sich unter www.sportteufelchen.de informieren.

 

Text: Renate Harder

Foto: Stephan Wirwalksi

 

Sportteufelchen beim Mainz-Marathon am Start

 

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen gingen fünf Sportteufelchen in Mainz beim Halbmarathon an den Start. Drei von ihnen, Gerhard Roth, Udo Oelke und Renate Harder gingen bereits vor drei Wochen in Bonn an den Start. „Das war ein affenstarker Lauf, ich bin sehr zufrieden“ war das Fazit von Udo Oelke, der seine Zeit gleich um 12 Minuten auf 2:13 h verbesserte. „Das konstante Training der Grundlagenausdauer hat sich bezahlt gemacht. Auf den letzten Kilometern konnte ich noch richtig zulegen und einige jüngere Läufer überholen“.

Annette Söller lief bereits zum 4. Mal beim Marathon in Mainz. „Die Atmosphäre ist einfach toll. Es stehen viele Zuschauer am Straßenrand, die einen anfeuern und die Musikgruppen heizen unterwegs ordentlich ein“. So stand auch bei ihr hinterher eine sehr gute Zeit von 2:21 h auf dem Papier. Auch Gerhard Roth lief schon des Öfteren in Mainz und konnte mit 2:08 h seine Zeit von Bonn bestätigen. „Ich bin zufrieden, dass ich durchgekommen bin. Es war schon ziemlich heiß, 5 Grad weniger wäre mir lieber gewesen“ resümierte Ulrike Schätzle.

Auch Renate Harder kam nicht an ihre Bestzeit heran. „Ich bin froh, dass ich überhaupt laufen konnte. Von daher bin ich mit meiner Zeit von 1:52 h zufrieden und sehe den Lauf eher als Training für den Marathon Ende Juli in Davos“. Das Training dazu ist in vollem Gange. Um 42 km durch die Berge laufen und dabei 1450 Höhenmeter bewältigen zu können, braucht es eine gute Vorbereitung

 

Text/Photo: Renate Harder

 

Sportteufelchen Hans-Dieter Müller beim Volkslauf in Hönningen erfolgreich

 

„Mein erster Wettkampf war wirklich ein tolles Erlebnis“ war das Fazit von Hans-Dieter Müller nach dem Volkslauf in Hönningen. Er ging als Nordic Walker die 10 km an und belegte dort gleich den ersten Platz. „Die Veranstaltung war super organisiert und die Strecke wunderschön! Es ging von Hönningen aus in den Wald und dann fast immer bergauf“.

Der Weg führte zur Teufelsley hinauf und es wurde vom Veranstalter darauf hingewiesen, dass sie nicht für Anfänger geeignet ist. Für Hans-Dieter Müller kein Problem, da er mit den Sportteufelchen regelmäßig im Wald trainiert, wo es auch einige Höhenmeter zu bewältigen gibt. „Da hängt er hin und wieder auch mal unsere Läufer ab, wenn es bergauf geht“ meinte Trainer Udo Oelke schmunzelnd. „Zum Schluss konnte ich sogar noch einen Endspurt einlegen und hab damit eine Zeit von 1:12 h geschafft“ berichtete Hans-Dieter Müller stolz. Mit so viel Spaß bei Training und Wettkampf war das sicher nicht sein letzter Start bei einem Volkslauf.

 

Text/Foto: Renate Harder

 

Sportteufelchen gingen beim Bonn-Marathon an den Start

 

Debütanten und Bestzeiten auf der Halbmarathon-Strecke

„Am Schönsten war es, mit meiner Mitläuferin Hand in Hand nach 21 km durchs Ziel zu laufen“ freute sich Hildegard Gies nach ihrem ersten Halbmarathon. Gleich 6 Debütanten gingen bei strahlend blauem Himmel in Bonn an den Start. „Ihr habt alle Eure Hausaufgaben gemacht, es kann also nichts schief gehen“ meinte die Oberteufelin Uschi Oelke zu ihren aufgeregten Schützlingen. „Wahnsinn! Vor einem Jahr war mein Ziel, im August 5,4 km laufen zu können, heute habe ich schon einen Halbmarathon geschafft! Ein tolles Gefühl!“ meinte Silke Streit freudestrahlend.

Auch Dr. Ulla Stüßer hätte es vor einem Jahr nicht für möglich gehalten, einen Halbmarathon so gut zu bewältigen. Da war auch ihr Mann stolz, der sie mit einem Augenzwinkern die weiße Kenianerin nannte. Ariane Thiebes lief in ihrem ersten Halbmarathon schon fantastische 1:45 h. Mit guter Zeit kamen auch Peter Heigl und Birgit Grötsch ins Ziel. „Das war wirklich ein einmaliges Erlebnis, die Musikbands, die Leute an der Straße und das Laufen. Toll!“ meinte sie nach dem Zieleinlauf glücklich.

Begeistert und voller Emotionen waren aber auch die anderen 7 Sportteufelchen. Denn es gab auch einige Bestzeiten zu feiern. Jens Peltzer verbesserte seine Zeit im Vergleich zum Vorjahr gleich um mehr als 15 Minuten auf sehr gute 1:36 h. „Ich bin total happy, es lief einfach alles perfekt“ meinte er überglücklich.

Auch Renate Harder konnte ihr Bestzeit auf 1:44 h verbessern. „Das hätte ich nicht für möglich gehalten, denn eigentlich war ich nicht so gut drauf. Aber mit Christina und Ariane zusammen ging es super und hat richtig Spaß gemacht. Wir waren ein tolles Team!“. So empfand es auch Christina Willscheid, die mit 1:48 h ihre Bestzeit ebenfalls deutlich verbesserte. „Wir hatten uns in den ersten Startblock gemogelt, so hatten wir Platz und konnten gleich Gas geben. Das machen wir jetzt immer so“ meinte sie gut gelaunt. „Und dem Bergmarathon in Davos sehe ich jetzt auch gelassener entgegen nach dieser Erfahrung. Es ist wichtig, mit dem anderen gut zusammen laufen zu können. Es muss passen“.

Bereits zum dritten Mal ging Gerhard Roth in Bonn an den Start. „Die Stimmung war toll, es war alles super organisiert. Ich bin wirklich immer wieder begeistert.“ Auch für Alfred Kriechel war es nicht der erste Start. Er konnte mit einer Zeit von 2:08 h mehr als zufrieden sein. Thomas Dörr hatte es sich nicht zum Ziel gesetzt, Bestzeit zu laufen, sondern seine Vereinskameradin Silke Streit bei ihrem Debüt zu begleiten. „Alleine zu laufen ist besonders beim ersten Mal wirklich schwierig. So konnte ich sie ein wenig motivieren. Mir hat es großen Spaß gemacht und nebenbei war es ein gutes Training für den Sahara Marathon, der nächste Woche ansteht“.

„Ein besonderer Dank geht an unsere beiden Oberteufel Uschi und Udo Oelke, die uns so toll trainiert haben“ war die einstimmige Meinung. Trainer Udo Oelke ging selbst mit an den Start. „Ich habe einige ganz langsame 4-Stunden-Läufe gemacht. An der Grundlagenausdauer zu arbeiten ist enorm wichtig. So konnte ich eine Zeit von 2:28 h erreichen. Klasse!“ sagte er hinterher zufrieden. „Das langsame Laufen hat sich auch bei mir positiv bemerkbar gemacht“ berichtete Renate Harder. „Ab Kilometer 17 bekam ich noch mal einen richtigen Schub und konnte mein Tempo deutlich steigern.“

Am Abend traf man sich dann noch zum gemeinsamen Essen und Feiern und steckte dabei schon neue Ziele. Das nächste Großereignis ist jetzt der Swiss Alpine in Davos. Da stehen den Teufelchen noch einige harte Trainingswochen bevor.

 

Text/Photo: Renate Harder

 

Langer Trainingstag bei den Sportteufelchen

 

Trainer Udo Oelke bereitet Sportteufelchen auf die kommenden Marathons vor

„Bringt Iosmatte und Decke mit. Wir trainieren von 10-18 Uhr“ kündigte Udo Oelke schon vor einiger Zeit an. Was genau auf sie zukam, wussten die Sportteufelchen nicht. Dementsprechend groß war die Nervosität bei Läufern und Walkern. Nachdem man sich im Vereinsraum häuslich eingerichtet hatte, teilte Trainer Udo Oelke die Gruppen ein. Sauerstoffläufe waren angesagt. „Belastungen mit sehr niedriger Herzfrequenz tragen dazu bei, das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur an längere Belastungen zu gewöhnen“ erklärte Udo Oelke. „Nur durch das langsame Laufen hat man bei langen Distanzen auch zum Schluss noch Reserven“. Je nach Trainingsstand wechselten daher auch Streckenlänge und zu laufende Geschwindigkeit.

Nach der ersten Runde gab es für einige erstmal eine Pause. Das Sportteufelchen Andrea Krämer vom Bistro Route 61 hatte gesunde Häppchen und Salate vorbereitet, die von den Läufern und Walkern begeistert verputzt wurden. Wer wollte, konnte auch ein Nickerchen machen. Für andere ging es allerdings auch ohne Pause weiter. Der Trainer selbst wurde auch aktiv. Er lief mit einigen Teufelchen den Bad Neuenahrer Berg zweimal hoch und runter. „Das war schon eine heftige Steigung, die nicht enden wollte. Aber durch das langsame Tempo war das gut zu schaffen“ berichtete eine Läuferin.

Und so ging es die restlichen Stunden weiter. Auf eine Belastungseinheit folgte eine Pause. Was danach anstand, wurde nicht verraten. „Das war mir auch lieber so“ gestand Renate Harder „wenn ich vorher gewusst hätte, was noch alles kommt, hätte ich bezweifelt, das zu schaffen“. So wurde nach einem kurzen Stöhnen und scherzhaftem Beschweren gemacht, was der Trainer sagte. „Er ist der Experte und weiß, was gut ist und was wir brauchen“ sagte Birgit Grötsch. Insgesamt war die Stimmung hervorragend. Während der Pausen wurde gescherzt, gelacht, hin und wieder ein bisschen gejammert und mit Spannung die nächste Einheit erwartet.

Am Ende des Tages waren alle erschöpft, aber auch zufrieden. „Ich habe 28 km geschafft und das, obwohl ich erst seit ein paar Monaten regelmäßig trainiere“ berichtete Silke Streit stolz. „Ich bin 5 Einheiten gelaufen, mit Pausen zwischendurch und das war perfekt“. Andere, die schon länger im Training sind, haben teilweise über 40 km zurückgelegt. „Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel laufen kann, das war deutlich mehr, als ich jemals geschafft habe“ berichtete Christina Willscheid. „Davos kann kommen!“ Dort findet im Juli nämlich der Swiss Alpine statt, der höchste Bergmarathon Europas, den einige Sportteufelchen in Angriff nehmen wollen. „Auf diese Herausforderung muss man gut vorbereitet sein, das geht schon an die Substanz“ erklärt Udo Oelke, der das nicht nur durch seine diversen Aus- und Weiterbildungen weiß, sondern auch schon oft genug bei diversen Marathons am eigenen Leib erfahren hat.

Eine extra aus Stolberg bei Aachen angereiste Läuferin wollte dieses spezielle Training für ihr Vorhaben zu nutzen, die 10 km in diesem Jahr erstmalig unter 40 Minuten zu laufen. „Ich bin im Internet auf Udo aufmerksam geworden und als ich wegen eines Laktattests bei ihm war, hat er mich auf das Training angesprochen“ berichtete sie. „Der Test ergab, dass genau diese Sauerstoffläufe für mich wichtig sind.“

Andere haben sich zum Ziel gesetzt, zum ersten Mal einen Halbmarathon zu laufen. „Ich laufe erst seit einem knappen Jahr und hätte nie gedacht, in der kurzen Zeit solche Fortschritte zu machen. Da merkt man doch, dass sich gutes und systematisches Training auszahlt“ erklärt Dr. Ulla Stüßer. Dass so ein Trainingstag noch mal wiederholt werden soll, war am Ende des Tages der einstimmige Wunsch aller Sportteufelchen.

 

Text/Photo: Renate Harder

 

Neuer Walkingtermin bei den Sportteufelchen

 

Ab März können Walker auch morgens trainieren

Abends zu trainieren fällt vielen schwer. Nach der Arbeit ist man müde und erschöpft, die Couch steht verlockend im Wohnzimmer und oft gewinnt dann der innere Schweinehund. Vielen ist es daher lieber, sich morgens zu bewegen, soweit die es Zeit zulässt. Leider ist man dann meistens alleine und es fällt schwerer, sich aufzuraffen. Auf die Dauer wird es manchen zu langweilig und die Motivation sinkt.

Daher bieten die Sportteufelchen jetzt allen Walkern die Möglichkeit, auch morgens eine Stunde zu trainieren. Ab dem 2. März gibt es montags einen zusätzlichen Termin um 11 Uhr. Treffpunkt ist im Sportteufelchen, Ahrstraße 8 in Bad Neuenahr. Willkommen sind alle Walker, egal ob Anfänger oder Profi, Junior oder Senior. Das Tempo bestimmt der Schwächste, auf ihn wird Rücksicht genommen. Es braucht also niemand die Befürchtung zu haben, dass er nicht mitkommen könnte oder die Gruppe aufhalten würde. Das ist das Besondere an den Sportteufelchen. Es geht nicht um Leistung, das Motto ist: Spaß an der Bewegung haben und etwas für die Gesundheit tun. Und was gibt es besseres, als einen Tag mit Sport und guter Laune zu beginnen?

Eingeladen sind auch Walker, die noch keine Sportteufelchen sind. Sie haben die Gelegenheit, mal reinzuschnuppern und zu schauen, ob es ihnen gefällt. Geleitet wird die Gruppe von Petra. Sie würde sich freuen, wenn viele für das gemeinsame Walken kommen würden.

Die anderen Trainingstermine der Sportteufelchen bestehen natürlich weiterhin. So haben Walker und Läufer die Möglichkeit, montags, mittwochs und samstags zu trainieren. Donnerstags wird in der Halle funktionelle Gymnastik angeboten. Wer weitere Einzelheiten wissen möchte, kann sich im Internet unter www.sportteufelchen.de informieren, telefonisch unter 02641/203299 oder direkt bei Sportteufelchen, Ahrstraße 8, Bad Neuenahr.

 

Text: Renate Harder

 

Warme Schals für Bad Neuenahrer Grundschüler gespendet

 

An 274 Schüler verteilte Udo Oelke vom Sportteufelchen e.V. warme Schals für den Winter. Seit 4 Jahren erteilt er an der Grundschule in der Weststraße ehrenamtlich Sportunterricht. „Durch die Kooperation von Schule und Verein kann dafür gesorgt werden, dass diese Stunden seltener ausfallen“ berichtet er. „Der Sportunterricht leidet immer als erster, wenn Lehrer fehlen.“ Dabei ist gerade die Bewegung so wichtig für die Kinder. Der Wegfall der regelmäßigen Bewegung kann fatale Folgen haben und die Auswirkungen können auch im Erwachsenenalter noch spürbar sein. Durch den Sport werden unter anderem die koordinativen Fähigkeiten geschult, wodurch die Kinder dann belastbarer und weniger verletzungsanfällig sind.

Herr Oelkes zahlreiche Trainerscheine und die medizinische Vorbildung tragen dazu bei, dass Schwächen bei den Schülern erkannt werden können. So ist es möglich, frühzeitig gegenzusteuern. „Die Kinder und ihre Gesundheit liegen mir wirklich am Herzen und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, sie zu fördern“ erklärt Udo Oelke. Das merken die Schüler und begrüßen ihn schon mit einem begeisterten „Hallo Herr Oelki“, wenn er die Sporthalle betritt. Manche schauen auch schon mal in seinem Laden vorbei, um ihn zu besuchen.

So war die Freude dann auch groß, als jeder einen Schal überreicht bekommen hat. „Der Schal ist so schön kuschlig“, „Prima, heute ist es doch so kalt“, „Das ist voll nett von Ihnen, Herr Oelke“, waren die Reaktionen der Kinder.

Seit 8 Jahren gibt es den Sportteufelchen e.V.. Das oberste Ziel des Vereins sind Gesundheit und Spaß an der Bewegung. Die Leistung steht nicht im Vordergrund, auch wenn man hin und wieder an Wettkämpfen teilnimmt. „Mein Ziel ist es, die Sportler je nach ihren Möglichkeiten zu fördern, aber auch zu fordern“ berichtet Herr Oelke. „Wir haben auch Teilnehmer mit gesundheitlichen Problemen, darauf muss ich dann natürlich individuell eingehen“. Die vielen Neueintritte zeigen, dass diese Art des Trainings gut ankommt. Der Zusammenhalt ist den Teufelchen wichtig, Jung und Alt laufen gemeinsam und es ist auch jeder willkommen. „Wer will, kann sich unser Training einfach mal ansehen und mitmachen“ bietet Herr Oelke an. Es wird aber nicht nur gewalkt und gelaufen, sondern einmal in der Woche geht es in die Sporthalle zur Funktionsgymnastik. Hier werden alle Muskeln gestärkt die man im Alltag, aber auch beim Sport benötigt. Es wird gedehnt und Koordination trainiert. Dank der regelmäßigen Weiterbildungen von Udo Oelke sind die Übungen abwechslungsreich und auf dem neuesten Stand der Sportmedizin. Der Spaß kommt allerdings auch hier nicht zu kurz und das viele Lachen lässt die Anstrengung schon mal vergessen. Wer mehr Details zum Training möchte, kann sich unter www.sportteufelchen.de informieren.

 

Text/Photo: Renate Harder

 

Rotweinwalking Ahr wieder ein großer Erfolg

 

Die Sportteufelchen jagten Läufer und Walker durch Wald und Weinberge

Pünktlich zum Start des ersten Laufs erschien die Sonne und belohnte die Sportteufelchen für die vielen Vorbereitungen. Bereits zum 14. Mal organisierte der kleine Verein eine Veranstaltung, die mittlerweile weit über die Region bekannt ist.

Um 10 Uhr startete der Firmenlauf, den das Running Team Edeka auch in diesem Jahr mit einem tollen Ergebnis gewinnen konnte. Die Läufer dieser Mannschaft belegten den ersten, zweiten und vierten Platz und sicherten sich damit einen großen Vorsprung. Platz zwei und drei gewannen das Deutsche Rote Kreuz und die Kreisverwaltung Ahrweiler. Die größte Gruppe hingegen stellte beim Firmenlauf das Finanzamt Ahrweiler mit 14 Teilnehmern.

Um 11 Uhr gingen die Sportler an den Start, die sich auf die Höllentour wagten. Die Höllentour macht ihrem Namen alle Ehre, denn mit 21 km ist sie nicht nur lang, sondern mit ihren 600 Höhenmetern auch sehr anspruchsvoll. Besonders die erste Steigung hatte es in sich, so dass sich mancher Läufer schon am ersten Verpflegungsstand mit Wasser, Rotwein oder etwas Süßem stärken musste. Die schnellsten Läufer verzichteten allerdings auf eine lange Pause. Sie rasten wie vom Teufel gejagt über die Strecke und so kam der erste in 1:30 h ins Ziel. „Der Lauf hat mir echt Spaß gemacht. Eine gut organisierte Veranstaltung abseits vom ‚Mainstream‘“ war sein Fazit.

Die meisten Sportler gingen beim anschließenden 10 km - Lauf an den Start. Auch diese Strecke hatte einige Höhenmeter aufzuweisen, was durch den teils wunderschönen Ausblick auf Ahr und Weinberge schnell vergessen werden konnte. Für Anfänger oder diejenigen, die es ruhig angehen lassen wollten, wurde eine 5 km-Strecke angeboten. Diese führte entlang der Ahr und auch hier musste niemand auf Rotwein oder Wasser verzichten. „Egal welche Strecke jemand gewalkt oder gelaufen ist, er hat sich immer noch mehr bewegt, als jemand, der auf der Coach gesessen hat. Jeder Teilnehmer verdient Respekt, unabhängig von Strecke oder Zeit!“ ist das Motto der Teufelchen.

So wurden auch nicht nur die Schnellsten gefeiert, sondern jeder, der ins Ziel gekommen ist. Mit den Ehrungen wurde eben gewartet, bis alle zurück waren. Schließlich stand der Spaß im Vordergrund und nicht die Leistung. An den Verpflegungsständen war so auch noch Zeit, sich auszuruhen, etwas zu trinken oder mit den Teufeln oder anderen Sportlern zu quatschen. „So mancher Läufer oder Walker bekam allerdings die Peitsche zu spüren“ berichtete Jutta Büsscher mit einem Augenzwinkern. Der letzte Verpflegungsstand war wirklich teuflisch ausgerüstet. Geehrt wurden nicht die Schnellsten, es standen andere „Leistungen“ im Vordergrund. So bekam z.B. die größte Gruppe einen Preis, die wieder einmal aus Blaesweiler stammte und mit 40 Personen angereist war. Die weiteste Anreise hatte das Ehepaar Hinze aus der Altmark. Eine besondere Freude war es Udo Oelke, den Nachwuchs zu ehren. So nahmen am 5 km-Lauf eine Sechs-, eine Acht- und zwei Neunjährige teil. Mia Zerwas und Clemens Carnott zeigten hinterher stolz auf ihrer Uhr, dass sie für die 5 km nur 26 min gebraucht haben. Der älteste Teilnehmer war stolze 87 Jahre und kletterte auf die Bühne wie ein junger Kerl. „Das nenne ich wahre Leistung, in einem solchen Alter noch so fit zu sein“ meinte Renate Harder, die dem Sportler seinen Preis überreichen durfte. Die restlichen Preise wurden auch in diesem Jahr verlost. So hatte jeder die Chance, etwas zu gewinnen.

Das gemütliche Zusammensitzen nach der sportlichen Anstrengung kam auch dieses Mal nicht zu kurz. Bei Kaffee, Kuchen, Kartoffelsuppe, Brötchen und Wein konnten die Sportler sich stärken und gegenseitig austauschen. Hierbei sind schon so einige Freundschaften oder Trainingsgemeinschaften entstanden.

Ein besonderes Highlight war die Präsentation des Teufels-Raps, ein Song, den das Teufelchen Jutta Büsscher getextet und gemeinsam mit Regina Hupperich und Gerhard Roth im Tonstudio aufgenommen hat. Zusammen mit einem Video über die teuflischen Aktivitäten kann man das Lied auch auf YouTube und der Sportteufelchen-Homepage anhören (www.sportteufelchen.de).

Viele Teilnehmer bedankten sich hinterher bei den Helfern, die die Sportler rundum betreuten. „Ich habe mich so wohl gefühlt, als würden wir uns schon lange kennen. Es ist wie eine Familie“ berichtete ein Läufer aus dem Saarland. „Ich wäre gerne länger geblieben. Jetzt weiß ich es und plane es besser für das nächste Jahr.“ Die Sportteufelchen gaben sich aber auch alle Mühe. „Es ist eine wahnsinnig große Leistung für so einen kleinen Verein, eine solche Veranstaltung auf die Bühne zu stellen. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viele Helfer benötigt werden und an was alles gedacht werden muss“ erklärte Uschi Oelke hinterher. „Aber die Resonanz der Sportler ist die Mühe wert. Wenn man sieht, wie viele sich auf diese Veranstaltung freuen und wie viel Spaß sie haben, dann entlohnt einen das.“ Und so kommen schon jede Menge Anfragen, wann man denn im nächsten Jahr von den Teufel gejagt werden kann.

 

Text: Renate Harder

Fotos: Norbert J. Becker

 

 Sportteufelchen beim Kölner Zoolauf am Start

 

„Mer renne för de Dierche…“ war das Motto

Vorbei an Trampeltier, Flamingos, Gepard, Grizzlybär, Zebras, Elefanten und vielen weiteren Tieren ging die gut 1,7 km lange Strecke durch den Kölner Zoo. 10 Sportteufelchen hatten sich auf den Weg gemacht, um an diesem Lauf teilzunehmen. Motivation war nicht nur die besondere Strecke, sondern auch, dass der Erlös der Veranstaltung einem guten Zweck zukommt. Mit dem Startgeld wird sowohl der Zoo, als auch der Nachwuchs der Kölner Leichtathletik gefördert.

„Der Lauf war schon etwas ganz besonderes“ meinte Jutta Büsscher im Anschluss. „Auf der ersten Runde haben wir uns erstmal die ganzen Tiere angesehen“. Schluss war nach den 1,7 km nämlich noch nicht unbedingt. Wer wollte, konnte bis zu 6 Runden laufen, was inklusive Zielgerade dann 10,68 km waren. Die meisten Sportteufelchen liefen diese Strecke dann auch komplett. Nur wenige hatten nach 5 Runden genug und bogen ab, es sollte ja ein Spaßlauf sein.

So nannte sich auch das letzte Rennen, bei dem alle Sportteufelchen an den Start gingen. Zuvor waren die Topläufer unterwegs. Voraussetzung war, dass man die Strecke in weniger als 50 min absolvieren konnte. Dort hätte Thomas Dörr problemlos starten können. Er kam bereits nach 48 Minuten ins Ziel und belegte damit Platz 8 bei den Männern und Platz 3 in seiner Altersklasse M35. Zweite in ihrer Altersklasse wurde Renate Harder, die für die Strecke gut 53 min brauchte. Auch die anderen Teufelchen waren mit ihren Zeiten zufrieden, wobei für die meisten der Spaß an erster Stelle stand.

Mit Rücksicht auf die Tiere waren an der Strecke keine Zuschauer zugelassen. Die mussten am Zoorestaurant warten, wo die Anfeuerungen dann natürlich auch am stärksten waren. Das Team von Radio Köln moderierte den Lauf und motivierte die Läufer noch zusätzlich.

Zum Schluss waren dann alle froh, dass man sie auch wieder aus dem Zoo herausgelassen hatte. Die Ähnlichkeit mit anderen Lebewesen war scheinbar doch nicht zu groß. Und so war die einhellige Meinung, dass man im nächsten Jahr auch beim 3. Kölner Zoolauf wieder dabei sein wird.

 

Text und Bild: Renate Harder

 

Sportteufelchen liefen für einen guten Zweck

150 € für die Peter Maffay Stiftung

 

Es gab viel Applaus, als der Moderator des Peter Maffay Stiftung-Laufs die Sportteufelchen fragte, mit wie vielen sie denn gekommen seien. „30!“ war die stolze Antwort und das ergab zusammen ein Spendengeld von 150 €. Der kleine Verein hatte jede Menge Mitglieder zusammengetrommelt, um für die Peter Maffay Stiftung zu laufen. Diese setzt sich für benachteiligte und traumatisierte Kinder ein. „Das ist eine tolle Sache und wir haben sofort begonnen, alles zu organisieren, nachdem wir von dem Lauf gehört hatten“ berichtet Udo Oelke.“ Der Lauf fand im Rahmen eines Kongresses der Firma Serview statt, die zu den erlaufenen Spenden noch 12.000 € zusätzlich spenden wollte, wenn die Teilnehmerzahl die Hundert übersteigt. Dank der Sportteufelchen, die die mit Abstand größte Gruppe stellten, ist dies gelungen.

Es waren 5 km zu laufen, zwei Runden entlang der Ahr. Ein Heimspiel für die Sportteufelchen, die auf dieser Strecke auch trainieren. So verwunderte es nicht, dass ein Teufelchen sogar den dritten Platz belegte. Karl Peuker verpasste es nur knapp, unter 20 Minuten zu laufen. Die meisten Sportteufelchen sahen diesen Lauf eher weniger ehrgeizig. „Wichtig ist hier der gute Zweck und wir wollen einfach ein bisschen Spaß haben“ berichtete Renate Harder im Interview mit dem Moderator der Serview. Und so konnten es dann auch die Zuschauer erleben. „Ihr lächelt ja wirklich“ oder „Ihr habt ja immer noch Spaß“ war hier und da zu hören. „Im Vergleich zu vielen anderen fallen wir durch Lachen und nicht durch Schnaufen auf“ berichtet Regina Hupperich.

Zu übersehen waren die Sportteufelchen bei diesem Lauf nicht. Durch ihre roten Vereinstrikots und die Hörner auf dem Kopf wurden sie auch gleich erkannt. Und so hatte der Moderator der Veranstaltung einiges zu tun, als die Teufelchen so nach und nach ins Ziel kamen. Besonderen Applaus bekam das kleinste Teufelchen, Hannah Streit, die ihre Mutter Silke auf dem Roller begleitete. Ebenso wie die älteste Teilnehmerin Siegrun Breutigam, die am Ende noch einen Schlussspurt hinlegte.

„Die Veranstaltung war super und wir sind nächstes Jahr sicher wieder dabei und dann trommeln wir noch mehr Teufelchen zusammen“ war das Fazit. Denn wenn die Teilnehmerzahl die 250 übersteigt, spendet Serview 25.000 €! „Das ist doch mal eine Motivation“ meinte Udo Oelke, der sich auch sonst für Kinder und Jugendliche engagiert.

 

Text: Renate Harder

Foto: Regina Hupperich

 

Sportteufelchen liefen für einen guten Zweck

 

150 € für die Peter Maffay Stiftung

Es gab viel Applaus, als der Moderator des Peter Maffay Stiftung-Laufs die Sportteufelchen fragte, mit wie vielen sie denn gekommen seien. „30!“ war die stolze Antwort und das ergab zusammen ein Spendengeld von 150 €. Der kleine Verein hatte jede Menge Mitglieder zusammengetrommelt, um für die Peter Maffay Stiftung zu laufen. Diese setzt sich für benachteiligte und traumatisierte Kinder ein. „Das ist eine tolle Sache und wir haben sofort begonnen, alles zu organisieren, nachdem wir von dem Lauf gehört hatten“ berichtet Udo Oelke.“ Der Lauf fand im Rahmen eines Kongresses der Firma Serview statt, die zu den erlaufenen Spenden noch 12.000 € zusätzlich spenden wollte, wenn die Teilnehmerzahl die Hundert übersteigt. Dank der Sportteufelchen, die die mit Abstand größte Gruppe stellten, ist dies gelungen.

Es waren 5 km zu laufen, zwei Runden entlang der Ahr. Ein Heimspiel für die Sportteufelchen, die auf dieser Strecke auch trainieren. So verwunderte es nicht, dass ein Teufelchen sogar den dritten Platz belegte. Karl Peuker verpasste es nur knapp, unter 20 Minuten zu laufen. Die meisten Sportteufelchen sahen diesen Lauf eher weniger ehrgeizig. „Wichtig ist hier der gute Zweck und wir wollen einfach ein bisschen Spaß haben“ berichtete Renate Harder im Interview mit dem Moderator der Serview. Und so konnten es dann auch die Zuschauer erleben. „Ihr lächelt ja wirklich“ oder „Ihr habt ja immer noch Spaß“ war hier und da zu hören. „Im Vergleich zu vielen anderen fallen wir durch Lachen und nicht durch Schnaufen auf“ berichtet Regina Hupperich.

Zu übersehen waren die Sportteufelchen bei diesem Lauf nicht. Durch ihre roten Vereinstrikots und die Hörner auf dem Kopf wurden sie auch gleich erkannt. Und so hatte der Moderator der Veranstaltung einiges zu tun, als die Teufelchen so nach und nach ins Ziel kamen. Besonderen Applaus bekam das kleinste Teufelchen, Hannah Streit, die ihre Mutter Silke auf dem Roller begleitete. Ebenso wie die älteste Teilnehmerin Siegrun Breutigam, die am Ende noch einen Schlussspurt hinlegte.

„Die Veranstaltung war super und wir sind nächstes Jahr sicher wieder dabei und dann trommeln wir noch mehr Teufelchen zusammen“ war das Fazit. Denn wenn die Teilnehmerzahl die 250 übersteigt, spendet Serview 25.000 €! „Das ist doch mal eine Motivation“ meinte Udo Oelke, der sich auch sonst für Kinder und Jugendliche engagiert.

 

Text: Renate Harder

Foto: Regina Hupperich

 

Thomas Dörr ging beim Wings for Life-Event an den Start

 

Sportteufelchen lief in Darmstadt für einen guten Zweck

Am 4. Mai 2014 fiel der Startschuss für den Wings for Life World Run. Zeitgleich starteten auf fünf Kontinenten tausende von Sportlern. Egal ob Hobbyläufer, Profi oder prominenter Botschafter, alle verfolgten eine gemeinsame Mission. Durch die Unterstützung von Wings for Life wollten sie dazu beitragen, Querschnittslähmung heilbar zu machen. Thomas Dörr ging für die Sportteufelchen in Darmstadt an den Start.

Die Distanz hing von der individuellen Kondition und Motivation ab, eine Ziellinie gab es nämlich nicht. Ein so genanntes „Catcher Car“ gab das Mindesttempo vor. Wer überholt wird, ist automatisch aus dem Rennen – so lange, bis weltweit nur noch ein Mann bzw. eine Frau übrig sind.

„Die erste Eindreiviertelstunde war super, da habe ich 21 km geschafft. Danach wurde es etwas mühsamer und bei etwa 25 km wurde ich eingeholt. Aber auf den letzten Metern habe ich dann sogar noch Sabrina Mockenhaupt überholt“ erzählte Thomas Dörr stolz. „Insgesamt kann ich sagen, dass die Organisation super war und es ist einfach mal was ganz anderes gewesen“.

Der Lauf war für ihn eine Vorbereitung für den Ultra Marathon auf Menorca, der am 16. Mai stattfindet. Dort will Dörr bei der längsten Strecke von 185 km an den Start gehen. „Ich freue mich schon riesig, bin aber auch ein wenig unsicher. Über die ersten 100 km mache ich mir keine Sorgen, ab dann wird’s spannend. Das wird sicher ein super Erlebnis“ berichtet er aufgeregt.

 

Text: Renate Harder

 

Sportteufelchen starteten beim 27. Lohmarer Volkslauf

 

Mit Spaß und guter Laune durch den matschigen Stadtwald

Bis kurz vor dem Start des 27. Lohmarer Volkslaufs regnete es noch in Strömen und die Wege im Lohmarer Stadtwald waren dementsprechend matschig. Aber davon ließen sich die Sportteufelchen nicht abschrecken. Bereits seit vielen Jahren besuchen sie den befreundeten Verein TV 08 Lohmar, der im Gegenzug auch zur eigenen Veranstaltung, dem Rotweinwalking sowie der Höllentour kommt.

Als Erste ging das jüngste Sportteufelchen Hannah Streit an den Start. Für die 5-jährige war es die erste Teilnahme an einem Wettkampf. Bravourös meisterte sie die 550m lange Strecke und kam als zweite ihrer Altersklasse ins Ziel. Voller Stolz nahm sie dann ihre Medaille und die Urkunde in Empfang.

Im Anschluss starteten die Läufer des 1/3-Marathons, also über 14,065 km. Die Teufelchen haben scheinbar einen guten Draht zum Wettergott, denn pünktlich zum Start hörte es auf zu regnen. Nach einer kurzen Strecke über Asphalt ging es in den Wald. Trotz der matschigen Wege waren die Teufelchen sehr erfolgreich. Oberteufelin Uschi Oelke gab richtig Gas und erreichte das Ziel nach 1:28 h als Siegerin ihrer Altersklasse. „Das war ein richtig toller Lauf, ich hab mich gut gefühlt und hatte wirklich Spaß, obwohl es permanent bergauf und bergab ging. Da hat es sich doch ausgezahlt, dass ich so viel Grundlagentraining gemacht habe“ berichtete sie.

Unser jüngstes Sportteufelchen Hannah Streit im Ziel

 

Zufrieden war auch Renate Harder, die in 1:13 h als erstes Sportteufelchen die Ziellinie überquerte und damit zweite in ihrer Altersklasse wurde. Kurz hinter ihr kam Gerhard Roth ins Ziel gelaufen, er war erster männlicher Sportteufel. Gestartet sind über diese Strecke auch der Oberteufel Udo Oelke, Annette Söller und Birgitt Kempf, die mit ihren Leistungen auch vollauf zufrieden waren und vordere Plätze belegten.

Als letztes fiel der Startschuss für den Quadratwurzelmarathon, also 6,495 km. Hier gingen Sandra Hahn und Hartmut Wirtz an den Start. Die beiden sind schon beim Bonn Marathon erfolgreich zusammen gelaufen. „Wir sind ein gutes Team und ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell laufen würde“ berichtet Sandra Hahn, die übers ganze Gesicht strahlte. Norbert J. Becker hatte sich in diesem Jahr für die kürzere Strecke entschieden und lief diese ganz locker unter dem Motto „mit einem Lächeln ins Ziel kommen“. Auch unser ältestes Sportteufelchen Siegrun Breutigam ging an den Start, obwohl sie die letzten Monate krankheitsbedingt kaum trainieren konnte. Sie bewältigte die Strecke in guter Zeit und wurde Erste in ihrer Altersklasse. Begleitet wurde sie von Regina Hupperich, Jutta Büsscher und Silke Streit, deren Start auch eine Premiere war. „Wir hatten viel Spaß auf der Strecke und andere Läufer schauten uns teilweise ganz irritiert an, weil wir zwischendurch so lachen mussten. Es war ein richtig enspannter und toller Lauf“ war das Fazit von Regina Hupperich.

 

Text und Foto: Renate Harder

 

Sportteufelchen beim Bonn Marathon am Start

 

Debüts und Bestzeiten auf der 21km Distanz

Fotos: Stephan WirwalskiOben (v.l.n.r.): Ulrike Schätzle, Christina Willscheid, Jens Peltzer, Sandra Hahn, Hartmut Wirtz, Petra HaasUnten (v.l.n.r.): Norbert J. Becker, Uschi Oelke, Frank Winten, Gerhard Roth, Renate Harder, Alfred Kriechel

Fotos: Stephan Wirwalski

Oben (v.l.n.r.): Ulrike Schätzle, Christina Willscheid, Jens Peltzer, Sandra Hahn, Hartmut Wirtz, Petra Haas

Unten (v.l.n.r.): Norbert J. Becker, Uschi Oelke, Frank Winten, Gerhard Roth, Renate Harder, Alfred Kriechel

 

„Ich war völlig tiefenentspannt“ war das Fazit von Hartmut Wirtz nach dem Zieleinlauf des Halbmarathons in Bonn. Für ihn war es der erste Lauf über 21 km und er war sich vorher eigentlich gar nicht sicher, ob er überhaupt die ganze Strecke laufen würde. „Ich hatte eigentlich gar nicht so viel trainiert. Aber das Laufen hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich kaum gemerkt habe, wie die Kilometer vergingen. Aber ich hatte ja auch eine nette Begleitung neben mir“ fügte er schmunzelnd hinzu. Seine Begleitung war Sandra Hahn, ebenfalls Debütantin. „Einen Halbmarathon zu laufen ist wirklich eine Herausforderung und zwischenzeitlich musste ich echt kämpfen. Aber die letzen Meter durch die Sternstraße mit den ganzen Zuschauern, die uns so toll angefeuert haben, waren dann schon ein Erlebnis“. Das berichteten auch die anderen Sportteufelchen, so z.B. Norbert J. Becker. „Ich habe mir dieses Jahr Zeit gelassen. Leider konnte ich in den letzten Wochen nicht so regelmäßig laufen. Aber ich habe mich nicht unter Druck gesetzt. Mein Motto ist: „lächelnd ins Ziel kommen“ und das habe ich auch geschafft“ berichtete er zufrieden.

Der Bonner Halbmarathon zählt mit fast 8000 Startern zu den größten in Deutschland und auch dieses Jahr waren wieder einige Sportteufelchen mit dabei. Trotz Sonnenscheins waren die Temperaturen noch frisch, aber gute Laune, Lachen und die Vorfreude auf den Lauf ließen die Wartezeit wie im Flug vergehen.

Der Start von „Oberteufel“ Udo Oelke war bis zum letzten Moment allerdings noch unsicher. Ein paar Tage zuvor hatte ihn ein Hexenschuss erwischt und das Laufen machten noch Mühe. Aber er kämpfte sich tapfer durch und kam trotz allem noch mit einer guten Zeit ins Ziel.

Seine Frau und „Oberteufelin“ Uschi Oelke brauchte für die gut 21 km 2:10 h und wurde damit 15. in ihrer Altersklasse. „So schnell bin ich lange nicht gelaufen, das war echt super und ich konnte mich sogar noch die ganze Strecke über unterhalten“. Gesprächspartner war Frank Winten, der den Halbmarathon eher als Trainingslauf sah. „Ich hatte einfach Spaß und bei dem Stress, den ich in den letzten Wochen hatte, wollte ich nicht auf Zeit laufen“.

Das „jüngste“ Mitglied der Teufelsfamilie lief gleich Bestzeit. Christina Willscheid, die erst seit Februar mittrainiert, konnte ihre Zeit um 2 Minuten steigern. „Ich bin total begeistert. Udo (Oelke) hatte mir vorher noch ein paar Tipps fürs Training gegeben und das hat mir echt noch mal einen Schub gegeben.“ Ebenfalls mit Bestzeit lief Jens Peltzer, der auch als erstes Sportteufelchen über die Ziellinie lief. „Nach den ersten zwei Kilometern merkte ich, dass es echt gut läuft und hab noch mal einen Zahn zugelegt. Das konnte ich dann auch bis ins Ziel durchhalten.“ berichtete er zufrieden. Gerhard Roth lief ebenfalls so schnell wie noch nie und knackte sogar die Zwei-Stunden-Marke.

Alfred Kriechel war auch mehr als zufrieden mit seinem Lauf. „Ich wurde erst vor kurzem am Knie operiert und konnte durch perfekt abgestimmtes Training und Tipps von unserem Oberteufel trotzdem schon wieder diese Leistung bringen“

Am Start waren außerdem Petra Haas, Ulrike Schätzle und Renate Harder, die zwar keine Bestzeiten liefen, aber trotzdem zufrieden waren. Ihr Ziel war es, Spaß zu haben und gut über die Strecke zu kommen. „Es waren noch mehr Zuschauer da als im letzten Jahr und es ist ein tolles Erlebnis, wenn man so viel angefeuert wird.

Die nächsten Ziele stehen auch schon fest. So ist für das nächste Jahr die Teilnahme am Marathon im Rahmen des Swiss Alpine in Davos geplant, aber bis dahin steht noch viel Training auf dem Plan.

 

Text: Renate Harder

 

Udo Oelke vom Sportteufelchen e.V. überreichte Sportabzeichen an Grundschüler

 

„Ist das echtes Gold?“ fragte eine Schülerin der 3. Klasse ehrfürchtig, nachdem Udo Oelke ihr gerade die Ehrennadel verliehen hatte. Insgesamt 38 Schülern der dritten und vierten Klasse aus der Grundschule Weststraße in Bad Neuenahr konnte der Vorsitzende des Sportteufelchen e.V. das Sportabzeichen in Gold oder Silber überreichen.

In den letzten Wochen hatte er fleißig einmal wöchentlich mit den Schülern trainiert. Seilspringen vor- oder rückwärts, Sprinten, Standweitsprung und ein 40 minütiger Dauerlauf mussten bewältigt werden. Abhängig vom Alter wurden bestimmte Leistungen in den einzelnen Disziplinen gefordert. Voller Spannung warteten die Schüler darauf, dass ihr Name genannt wird und welches Sportabzeichen sie verliehen bekommen würden.

Herr Oelke lobte die Schüler für ihre erbrachten Leistungen. Diejenigen, die sich besonders angestrengt und bemüht hatten, bekamen ein doppeltes Lob. „Das soll doch auch belohnt und gewürdigt werden“ erklärte er. „Ihr werdet als Erwachsene oft in Situationen kommen, die nicht so leicht zu bewältigen sind und wo ihr euch anstrengen und Ausdauer beweisen müsst. Da ist das hier doch eine gute Übung“.

Wichtig ist Herrn Oelke auch der soziale Aspekt. Die Schüler sollen lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und zusammenzuhalten. Als Einzelkämpfer hat man es im Leben oft schwer. „Und wichtig ist, dass ihr immer mit einem Lächeln durchs Leben geht. Das macht vieles leichter“ gab der Vereinsvorsitzende den Schülern noch mit auf den Weg.

Neben der Ehrennadel und der Urkunde bekam jeder Schüler noch ein T-Shirt oder ein Sweatshirt überreicht, was die Kinder auch gleich anzogen, um daran ihre Ehrennadel zu befestigen.

Seit bereits 6 Jahren turnt Udo Oelke mit Schülern aus verschiedenen Grund- und Hauptschulen. Seine Kenntnisse, die er durch die diversen Trainerscheine und Weiterbildungen erlangt hat, gibt er gerne an die junge Generation weiter. „In diesem Alter müssen die Grundlagen geschaffen werden. Aus Kindern, die gerne Sport treiben, werden Erwachsene, die gerne Sport treiben. Mangelnde Bewegung führt dazu, dass bereits im Kindesalter die ersten Krankheiten auftreten, die dann später nicht mehr behoben werden können,“ erklärt Udo Oelke.

Auch beim Training mit den Erwachsenen steht für den Vereinsvorsitzenden des Sportteufelchen e.V. die Gesundheit und die Freude an der Bewegung im Vordergrund. Ebenso wie der soziale Aspekt. Auf Zusammenhalt und gegenseitige Rücksichtnahme legen er und seine Frau Uschi Oelke großen Wert. „Ansonsten wäre es auch gar nicht möglich, eine Veranstaltung wie das Rotweinwalken auf die Beine zu stellen, bei dem im letzten Jahr über 1000 Walker und Läufer teilnahmen“. Auch aus diesem Grund wurde den Sportteufelchen vor kurzem die Auszeichnung „zukunftsfähiger Sportverein“ verliehen.

 

Text und Foto: Renate Harder

 

Sportteufelchen e.V. erhält die Auszeichnung „Zukunftsfähiger Sportverein“.

 

„Ressourcen bündeln, Zukunft erfolgreich gestalten“- so lautete das Motto des Wettbewerbes „Der zukunftsfähige Sportverein“, den der Sportbund Rheinland 2013 zum achten Mal durchgeführt hat. Besonders vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sind Sportvereine gefordert, ihre Strukturen, Aufgaben und Ziele zu überdenken.

„Mit dem Wettbewerb wollen wir Sportvereine belohnen, die sich durch Innovation, Ideenreichtum, Engagement und Mut auszeichnen und sich damit erfolgreich auf dem Sportmarkt positionieren. Dabei gibt es keinen Königsweg. Aber die Erfahrung zeigt, dass besonders solche Vereine erfolgreich agieren, die sich auch außen öffnen, Kooperationen suchen, Netzwerke schaffen und in solchen agieren“, sagt der Präsident des Sportbundes Rheinland, Fred Pretz.

Bereits seit 3 Jahren besteht eine Kooperation des Sportteufelchen e.V. mit der Grundschule in der Weststraße. Der Vorsitzende Udo Oelke hat eine spezielle Trainerausbildung und stellt sein Wissen und seine Fähigkeiten regelmäßig zur Verfügung. So turnt er z.B. zweimal in der Woche mit den 3. und 4. Klassen. Dabei steht die individuelle Förderung im Vordergrund, die den Sportlehrern in dieser Form oft nicht möglich ist. „Ich kann die Schüler in leistungshomogenen Gruppen trainieren, das führt zu mehr Spaß und Freude an der Bewegung. Ansonsten sind besonders die im Sportunterricht etwas leistungsschwächeren Kindern schnell frustriert und verlieren die Lust am Sport“ beschreibt Herr Oelke seine Philosophie. Besonders in diesem Alter müssen die Grundlagen geschaffen werden. Kinder, die gerne Sport treiben werden zu Erwachsenen, die gerne Sport treiben.

Dem gemeinnützigen Verein Sportteufelchen e.V. ist es ein großes Anliegen, die unterschiedlichsten Personen an den Sport heranzuführen und sie individuell zu fördern. Hier sind Menschen aller Altersklassen willkommen, ob Läufer oder Walker, ob mit oder ohne Vorerkrankungen, ob langjährig erfahrener Sportler oder Neuling. Ergänzt wird das Training durch Gymnastik in der Halle, die wöchentlich stattfindet und auf große Resonanz trifft. Auch hier stehen überwiegend die Freude an der Bewegung und die Gesundheit im Vordergrund. Und manches Sportteufelchen hat am nächsten Tag den Muskelkater eher durch das Lachen als durch die Übungen.

Der Sportteufelchen e.V. zeigt ebenfalls in anderen Bereichen soziales Engagement. So wird seit 12 Jahren die Veranstaltung „Rotwein-Walking-Ahr“ veranstaltet. Auch hier stehen überwiegend gesundheitliche Aspekte und der Spaß im Vordergrund, weshalb auch auf eine Zeitnahme verzichtet wird. Bei etwa 1000 Teilnehmer, die in diesem Jahr gestartet sind, ist eine Zusammenarbeit der Vereinsmitglieder unerlässlich. Bei den Sportteufelchen wird das Miteinander groß geschrieben, gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme ist das Motto und gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. ein regelmäßiger Stammtisch stärken den Zusammenhalt. Aber auch jedes neue Teufelchen wird mit offenen Armen empfangen und in die „Teufelsfamilie“ aufgenommen.

 

Text und Foto: Renate Harder

 

13. Ahr-Rotweinwalking wieder ein voller Erfolg

 

Über 1000 Teilnehmer starteten bei der Veranstaltung der Sportteufelchen

„Der Höllentour-Halbmarathon ist fantastisch“ schwärmte ein Teilnehmer des Ahr-Rotweinwalkings, das von den Sportteufelchen in Bad Neuenahr veranstaltet wurde. „Die Strecke hatte es ihn sich, aber die Landschaft ist herrlich und die Veranstaltung super organisiert“. Die Höllentour führte durch den Stadtwald und durch die Weinberge. Mehr als 850 Höhenmeter waren zu bewältigen. „Eine Strecke für den Teufel in dir“ war das Motto.

Nicht nur Läufer, sondern auch Walker gingen auf diese Strecke. Angefeuert wurde hier jeder. Der erste Läufer, der unter 90 Minuten ins Ziel kam, aber auch die letzten, die fast die vierfache Zeit benötigten. Hier ging es nicht um Zeiten, auch wenn einige Starter so richtig Gas gaben. Andere ließen es gemütlich angehen und blieben an den verschiedenen Verpflegungsstellen stehen, um ein Gläschen Wasser zu trinken oder den Ahrwein zu genießen. Dabei wurde auch öfter ein Schwätzchen mit den Teufelchen gehalten, die auf der Strecke verteilt waren, um die Sportler zu versorgen.

Die Sportteufelchen veranstalteten dieses Event zum 13. Mal und wie auch im letzten Jahr gingen über 1000 Teilnehmer an den Start. Wer sich die Höllentour nicht zutraute, hatte die Möglichkeit, bei einer 10 km oder einer 5 km langen Strecke an den Start zu gehen. Auch hier erfolgte keine Zeitmessung. „Es soll ein Genusslauf sein, bei dem der Spaß im Vordergrund steht“ erklärten die Sportteufelchen. Genau dies lässt viele Teilnehmer von weither anreisen. „Wir kommen seit 10 Jahren und sind immer wieder begeistert!“ berichten die Teilnehmer aus Blaesweiler, die mit 37 Teilnehmern auch die größte Gruppe stellten. Selbst Sportler aus Berlin waren eigens angereist, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Preise gibt es hier nicht für die schnellsten Läufer, wie es sonst bei Wettkämpfen üblich ist. „Jeder, der hier an den Start geht, vollbringt eine tolle Leistung, die gewürdigt werden soll“ erklärt Udo Oelke, Vorsitzender des Sportteufelchen e.V. „Daher verlosen wir Preise und jeder hat die gleiche Chance auf einen Gewinn“. So konnte die Preisvergabe dann auch kaum erwartet werden

Wie beim Rotweinwalking üblich, gab es nach dem Lauf die Möglichkeit, gemütlich zusammenzusitzen und bei einer reichhaltigen Auswahl an Speisen und Getränken Erfahrungen auszutauschen. Live-Musik sorgte für die entsprechende Stimmung und so wurde nicht nur gegessen und getrunken, sondern auch gesungen und geschunkelt. „Das ist schon einmalig“ schwärmten die Teilnehmer, die teilweise noch lange zusammensaßen. „Mir gefällt diese lockere und familiäre Atmosphäre“ berichtete eine Sportlerin.“Es ist alles so unkompliziert“. Selbst Bekanntschaften wurden hier geknüpft und so verabredeten sich drei Teilnehmer aus Köln, um in Zukunft gemeinsam zu walken.

Obwohl der Sportteufelchen e.V. eher zu den kleineren Vereinen gehört, schaffen sie es durch ihre gute Zusammenarbeit, den größten Volkslauf des Kreises Ahrweiler auf die Beine zu stellen. „Die Mitglieder arbeiten Hand in Hand, jeder weiß, was zu tun ist. Nur so kann eine Veranstaltung dieser Größenordnung so erfolgreich werden“ bestätigt die Vorsitzende Uschi Oelke. „Wie auch beim Training halten wir hier alle zusammen“.

Zum zweiten Mal stand dieses Jahr wieder der Firmenlauf auf dem Programm, der in Zusammenarbeit mit der Barmer GEK organisiert wurde. Auch dieser war wieder ein voller Erfolg. Über 150 Personen aus 14 Vereinen oder Institutionen kämpften um die ersten Plätze. Gezählt wurden die Zeiten der ersten 3 Läufer und zum Schluss stand fest, dass das Edeka Running Team ganz knapp vor dem HUK-Coburg gewonnen hat. Den dritten Platz belegte wie im letzten Jahr der DRK Kreisverband Ahrweiler. Bei diesem Lauf wurde um jede Sekunde gekämpft und so konnten die Teilnehmer später so einige Bestzeiten vorweisen. „Das war mir aber eigentlich egal“ erklärte eine Teilnehmerin. „Wichtiger war mir der Spaß mit den Kollegen und im nächsten Jahr sind wir sicher wieder mit dabei und trommeln noch mehr Leute zusammen“.

„Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg“ war die Bilanz von Udo Oelke und wies die Teilnehmer schon auf den Termin im nächsten Jahr hin, der von einigen Teilnehmern sofort notiert wurde.

 

Text und Foto: Renate Harder

 

Schützling von Trainer Udo Oelke wurde Deutscher Meister

Frank Schauer gewann die Deutsche Marathonmeisterschaft

 

Auch in diesem Jahr wurde innerhalb des München Marathons die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Der 24-jährige Frank Schauer, der von Udo Oelke, Trainer beim Sporteufelchen e.V., beraten wird, hatte sich schon einen Platz auf dem Treppchen ausgerechnet, auch wenn er als Außenseiter galt. Dass er bei dem Rennen allerdings die gesamte deutsche Rennelite hinter sich ließ, damit hatte keiner gerechnet. Er hielt sich zwar von Beginn an in der Spitzengruppe auf, ging dann aber bei Kilometer 28 überraschend in die Offensive, so dass ihm keiner mehr folgen konnte. Im Ziel hatte er 35 Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten und steigerte seine bisherige Bestleistung um sagenhafte 7 Minuten auf 2:18. Das war auch deshalb nicht zu erwarten, weil ihn zuletzt Achillessehnenprobleme plagten und er einen Ermüdungsbruch hatte. So wendete man sich dann auch immer öfter an Udo Oelke, der neben dem Haustrainer Jürgen Eberding einen großen Beitrag zum Sieg von Frank Schauer leistete. „Ich bin stolz auf Frank und freue mich, dass er das geschafft hat. Unsere Trainingstage in Bad Neuenahr hatten also Erfolg“ meint Udo Oelke.

Bereits vor 5 Jahren begann die Zusammenarbeit, als Udo Oelke Vater und Sohn dazu verhalf, gesünder zu laufen und schneller zu werden. Neben Frank Schauer trainiert Udo Oelke Sportler aus ganz Europa, die durch internationale Trainerkontakte auf ihn aufmerksam wurden. Der Erfinder des Ahr-Rotwein-Walking ist Experte in vielen Bereichen der Leichtathletik. Durch seine unzähligen Aus- und Fortbildungen ist Sportteufelchen seit über 15 Jahren als anerkanntes Schulungszentrum für Walken und Laufen anerkannt. Trotz der Erfolge, die er bereits mit seinen Schützlingen erzielte, steht bei Udo Oelke immer die Gesundheit im Vordergrund. „Und natürlich der Spaß am Sport“ fügt er lächelnd hinzu.

 

Text und Foto: Renate Harder

 

Frank Winten startete beim Köln Marathon

 

Sportteufelchen lief Bestzeit auf der Halbmarathondistanz

Frank Winten mit Trainer Udo Oelke und Uschi Oelke

Frank Winten mit Trainer Udo Oelke und Uschi Oelke

Regen und 7 Grad Außentemperatur sind nicht die optimalen Bedingungen, um bei einem Halbmarathon eine Bestleistung zu bringen. Aber Frank Winten ließ sich nicht beirren. „Mein Ziel ist es, gesund ins Ziel zu kommen und den Lauf zu genießen“ erzählte er.

Erst eineinhalb Jahre vor seinem Start in Köln begann er wieder zu laufen. Eigentlich hatte er das gar nicht geplant. Er hatte mit seiner Frau Nordic-Walking-Stunden bei Udo Oelke genommen. Der Trainer des Sportteufelchen e.V. ist zertifizierter Ausbilder und bietet Kurse für jung und alt an. „Er lud uns dann ein, mal zum Vereinstraining zu kommen, wo neben Läufern auch Nordic-Walker teilnehmen. Es gefiel uns bei der lustigen Truppe“ erzählte er und nach einem weiteren Kurs war der Damm gebrochen. Seine Frau Luise und er sind in den Verein eingetreten. Aus dem Walken wurde dann bald ein Laufen. Erst nur wenige Schritte, ein bisschen Rückwärtslaufen und ein bisschen Tippeln. Daraus wurde immer mehr und jetzt stand sogar der Halbmarathon an.

Das Rennen selbst lief für Frank Winten perfekt. „Ich habe mich von niemandem beeinflussen lassen, bin nur meine Geschwindigkeit gelaufen. Das ist nicht so einfach, da viele andere Läufer um einen rum viel zu schnell angehen und ihnen später die Luft ausgeht. Es war dann schon ein bisschen eine Genugtuung, dass ich viele von ihnen später wieder überholt habe.“ berichtet er schmunzelnd. Sein konstantes Lauftempo führte schließlich dazu, dass er mit einer persönlichen Bestzeit von 2:02 Stunden ins Ziel kam. „ Ich bin total zufrieden. Der Lauf hat mir Spaß gemacht. Eine große Hilfe waren natürlich meine Fans, die mit angereist waren und mich kräftig angefeuert haben.“ war sein Fazit.

Das war sicherlich nicht der letzte Halbmarathon von Frank Winten und er ist überzeugt davon, dass er und seine Frau bei dem guten Training von Udo Oelke und dem tollen Verein auch noch lange Freude am Laufen haben werden. Trotz des Ehrgeizes und dem Blick auf Bestleistungen stehen hier immer noch die Gesundheit, der Spaß und die Gemeinschaft im Vordergrund.

 

Text und Foto: Renate Harder

 

Sportteufelchen starteten beim Bonn-Marathon

 

Premieren, Bestzeiten und persönliche Siege auf der Halbmarathon-Distanz

„Es war eine absolut geile Veranstaltung“ platzte es aus Günter Görres am Abend nach seinem Debüt auf der Halbmarathon-Strecke heraus. „Es gibt nicht viele, die mit 60 Jahren das erste Mal bei so einem Rennen teilnehmen“ sagte er stolz. „Vor ein paar Jahren hatte ich eine Herzoperation und wurde danach durch unseren Trainer Udo Oelke wieder ganz langsam an den Sport herangeführt und aufgebaut. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Halbmarathon laufen würde. Einfach war es allerdings nicht. Bis zu Kilometer 18 lief alles gut, aber danach wurde es schon schwierig. Da war ich froh, meine Motivationsladies zu haben“ fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Zu seinen „Motivationsladies“ zählten Regina Hupperich und Rita Kleimann, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, dass alle gemeinsam diese Distanz laufen. Dieser Gruppe angeschlossen hatte sich auch Rainer Klein, ebenfalls Debütant auf dieser Strecke und eigentlich erst seit kurzem ein Läufer. Fehlen durfte natürlich Uschi Oelke nicht, die ihre Schäfchen gut kennt. „Ich höre jedes Schnaufen und erkenne sofort, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Das ist wichtig, denn die Gesundheit steht an erster Stelle.“ Zeiten spielten daher auch nicht die Hauptrolle, sondern das Gefühl, gemeinsam etwas erreicht zu haben. Das konnte auch Andrea Mülligann bestätigen, eine weitere Debütantin. Sie hatte sich entschlossen, die Halbmarathon-Distanz zu walken. „Der Zusammenhalt im Verein und die gegenseitige Unterstützung sind schon ganz wichtig, das baut einen auch bei Rückschlägen immer wieder auf“. Ihr Start war nämlich noch keineswegs sicher, da sie Anfang der Woche noch mit einer Magen-Darm-Grippe zu kämpfen hatte. „Geholfen hat mir auch die Unterstützung der Zuschauer. Die haben alle Sportler angefeuert, nicht nur die Schnellen und das war richtig toll.“

Die Sportteufelchen fielen allerdings auch besonders auf, da sie mit Teufelshörnchen und Tüll kostümiert waren. Noch auf der Hinfahrt im Zug wurden die letzten Vorbereitungen getroffen. „Wer hat noch keinen Tüll?“ fragte Regina Hupperich in die Runde. „Kannst du mir die Hörnchen mal richtig aufsetzen?“ war aus der anderen Ecke zu hören. „Wir sahen echt toll aus!“ berichtete Anna-Karina Kleimann stolz. Sie war als einer der vielen Begleiter mit angereist und natürlich auch kostümiert. Die Fans hatten sich an unterschiedlichen Stellen der Strecke positioniert und so waren auch immer wieder Anfeuerungen aus den eigenen Reihen zu hören.

Ein weiterer „Neuling“ war Alfred Kriechel, der sein eigenes Rennen lief und mit einer tollen Zeit ins Ziel kam. So machte es auch Bärbel Marx. „Ich habe oft alleine trainiert und kann meine Leistung sehr gut einschätzen und so bin ich dann auch gelaufen. Es ist schon ein Wahnsinnsgefühl. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so weit laufen würde“ berichtet sie stolz.

Neben diesen vielen Neulingen waren auch einige alte Hasen am Start, die ihre Bestzeiten zum Teil deutlich steigern konnten. So zum Beispiel Gerhard Roth, der im Vergleich zu seinem ersten Halbmarathon im letzten Jahr 13 Minuten schneller lief. „So ihr beiden, jetzt lauft“ trieb Udo Oelke ihn und Renate Harder nach ca. 8 km an. „Und dann sind wir los“ beschreibt Gerhard Roth „und das ganz schön schnell“. Aber auch Petra Haas, Norbert Becker und Regina Hupperich verbesserten ihre Leistungen und freuten sich, ihre Ziele erreicht zu haben. Birgitt Kempf, Axel Brandis und Renate Harder zeigten sich mit ihren Ergebnissen ebenfalls zufrieden. „Die Zeit war in Ordnung, zumal ich es vor ein paar Wochen noch nicht für möglich gehalten habe, hier starten zu können, da ich nur wenig trainieren konnte“ berichtete Renate Harder. „Aber das ist egal, mein Ziel war Durchkommen und Spaß haben und das ist mir gelungen“.

Der Spaß kam insgesamt nicht zu kurz. So blieb immer noch Zeit und Luft für ein paar flotte Sprüche oder Scherze mit anderen Läufern oder Zuschauern. „Die Leute sind auf uns aufmerksam geworden und viele haben uns erkannt. ,Ihr seid doch der Verein aus Bad Neuenahr, oder?‘ war immer wieder zu hören“ berichtet Udo Oelke. „Mittlerweile sind wir schon ziemlich bekannt. Das schaffen nur wenige so junge und relativ kleine Vereine. Aber das liegt sicher auch an unserem Rotwein-Walking, das wir schon seit einigen Jahren veranstalten und das bei Läufern und Walkern immer beliebter wird. Im letzten Jahr hatten wir tausend Teilnehmer“ erzählt er stolz. Und so wurde auch unterwegs noch ein wenig Werbung für die Veranstaltung gemacht.

„Die Leistungen, die heute gebracht worden sind, waren echt top!“ war schließlich das Fazit von Udo Oelke am Abend. „Da zahlt sich richtiges und konsequentes Training aus“. Bei einem gemeinsamen Essen ließ man den Tag noch einmal Revue passieren, bevor man sich müde, aber stolz und zufrieden auf den Weg nach Hause machte.

 

Text: Renate Harder

Foto: Regina Hupperich

 

Teuflische Weihnachten

Sportteufelchen veranstalteten Weihnachtsfeier

 

Teufel und Weihnachten passen nicht zusammen? Die Sportteufelchen bewiesen am vergangenen Mittwoch das Gegenteil. Fast 50 Sportler kamen im Vereinsheim zusammen und verbrachten einen gemütlichen Abend.

Udo Oelke, der Oberteufel, begrüßte seine Teufelchen und freute sich, dass so viele gekommen waren. Im Vergleich zu anderen Sportvereinen stehe das Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahme an erster Stelle. Dadurch entstehe diese außergewöhnlich vertraute Atmosphäre. „Wir sind wie eine große Familie“ beschreibt Udo Oelke. Aber auch die „Neuteufel“ werden mit offenen Armen empfangen und in den Teufelsclan integriert. Durch viele gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. ein monatlicher Stimmtisch und andere Veranstaltungen hatte der Verein auch in diesem Jahr wieder einen regen Zulauf.

Bevor es ans Buffet ging, gab Udo Oelke einen Ausblick auf das kommende Jahr 2013. Hierfür laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Nachdem der Rotwein-Walking-Ahr in diesem Jahr mit fast 1000 Teilnehmern ein riesiger Erfolg war, wird schon die nächste Veranstaltung geplant. Es wird einige Neuigkeiten geben, die natürlich noch streng geheim sind. Soviel wird verraten, ein Firmenlauf wird es auch 2013 geben. Der 1. Firmenlauf im Kreis Ahrweiler übertraf in diesem Jahr die kühnsten Erwartungen, was die Sportteufelchen schon ziemlich stolz macht. „Mit einem relativ kleinen Verein muss man ein besonders eingespieltes Team sein, um eine solche Veranstaltung auf die Beine stellen zu können. Aber unsere Teufelchen arbeiteten Hand in Hand zusammen und so ist alles prima gelaufen“ resümierte Udo Oelke.

Weitere Planungen für das nächste Jahr betreffen die eigene Teilnahme an Wettkämpfen. So haben sich die Sportteufelchen in großer Zahl für den Halbmarathon in Bonn angemeldet, dabei auch einige Debüttanten. Manche von ihnen haben vor gar nicht allzu langer Zeit überhaupt erst mit dem Sport begonnen und kamen über das Walken zum Laufen. Udo Oelke zeigte sich stolz, durch sein professionelles Training seine Schützlinge zu solch einer Leistung gebracht zu haben.

Ein weiterer Höhepunkt wird im nächsten Jahr die Teilnahme am Swiss-Alpine sein. Dieser außergewöhnliche Wettkampf ist einer der größten und bekanntesten Bergläufe und alle Teufelchen fiebern diesem Termin jetzt schon entgegen. Das Training für dieses Ereignis hat auch bereits begonnen.

Nachdem Udo Oelke seine Ansprache beendet hatte, ging es an das Buffet. Jeder hatte etwas mitgebracht, von Bowle bis hin zu selbst gemachten Laugenbrötchen. Die Teufelchen konnten es sich also gut gehen lassen und saßen noch eine ganze Weile in gemütlicher Runde am festlich geschmückten Tisch.

 

Text: Renate Harder

Foto: Annette Söller

 

Sportteufelchen fördern den Schulsport

 

Seit 3 Jahren an der Grundschule Weststraße aktiv

 

Bereits seit 3 Jahren besteht eine Kooperation der Sportteufelchen mit der Grundschule in der Weststraße. Der Vorsitzende Udo Oelke hat eine spezielle Trainerausbildung (B-Sprint und Mittelstrecke, C-Trainerschein Leichtathletik und Breitensport, sowie Herzsport) und stellt sein Wissen und seine Fähigkeiten regelmäßig zur Verfügung. So turnt er z.B. zweimal in der Woche mit den 3. und 4. Klassen. Dabei steht die individuelle Förderung im Vordergrund, die den Sportlehrern in dieser Form oft nicht möglich ist. „Ich kann die Schüler in leistungshomogenen Gruppen trainieren, das führt zu mehr Spaß und Freude an der Bewegung. Ansonsten sind besonders die im Sportunterricht etwas leistungsschwächeren Kindern schnell frustriert und verlieren die Lust am Sport“ beschreibt Herr Oelke seine Philosophie.

Besonders in diesem Alter müssen die Grundlagen geschaffen werden. Kinder, die gerne Sport treiben werden zu Erwachsenen, die gerne Sport treiben. Wer seine Freizeit überwiegend vor dem Fernseher oder am Computer verbringt, dem fehlt der körperliche Ausgleich. Früher spielten die Kinder auf der Straße oder tobten sich auf dem Bolzplatz aus, was der Natur eines Kindes eher entspricht. Der Wegfall der regelmäßigen Bewegung kann fatale Folgen haben, deren gesundheitliche Auswirkungen auch im Erwachsenenalter noch spürbar sind. Regelmäßige Bewegung beugt Übergewicht und den damit verbundenen typischen Zivilisationskrankheiten vor. Sport verhilft den Kindern dazu, ihren eigenen Körper kennen zu lernen und schult die Körperwahrnehmung und die koordinativen Fähigkeiten. Dadurch sind die Kinder weniger verletzungsanfällig und belastbarer, was sich z.B. auch im Straßenverkehr bemerkbar macht. Hüpfen, Springen, Fangen, Klettern, Balancieren sorgen für einen seelischen und körperlichen Ausgleich.

Wichtig ist Herrn Oelke auch, den Unterricht möglichst abwechslungsreich zu gestalten und den Kindern immer wieder neue Anreize zu bieten. So werden teilweise auch Projekte zwischen verschiedenen Klassenstufen durchgeführt. Hier können die Kleinen was von den Großen lernen, aber manchmal auch umgekehrt. Bei diesen Maßnahme steht besonders das soziale Lernen im Vordergrund.

Dass diese Sportstunden etwas ganz besonderes sind, zeigt sich ebenso daran, dass viele Kinder auch am Nachmittag zum Turnen der kleinen Sportteufelchen kommen. Oelki, wie Herr Oelke von den Kleinen scherzhaft genannt wird, ist auch wegen seiner humorvollen Art sehr beliebt.

Dem gemeinnützigen Verein Sportteufelchen e.V. ist es ein großes Anliegen, die unterschiedlichsten Personen an den Sport heranzuführen und sie individuell zu fördern. Hier sind Menschen aller Altersklassen willkommen, ob Läufer oder Walker, ob mit oder ohne Vorerkrankungen, ob langjährig erfahrener Sportler oder Neuling. Ergänzt wird das Training durch Gymnastik in der Halle, die wöchentlich stattfindet und auf große Resonanz trifft. Auch hier stehen überwiegend die Freude an der Bewegung und die Gesundheit im Vordergrund. Und manches Sportteufelchen hat am nächsten Tag den Muskelkater eher durch das Lachen als durch die Übungen.

Der Sportteufelchen e.V. zeigt ebenfalls in anderen Bereichen soziales Engagement. So wird seit 12 Jahren die Veranstaltung „Rotwein-Walking-Ahr“ veranstaltet. Auch hier stehen überwiegend gesundheitliche Aspekte und der Spaß im Vordergrund, weshalb auch auf eine Zeitnahme verzichtet wird. Bei etwa 1000 Teilnehmer, die in diesem Jahr gestartet sind, ist eine Zusammenarbeit der Vereinsmitglieder unerlässlich. Bei den Sportteufelchen wird das Miteinander groß geschrieben, gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme ist das Motto und gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. ein regelmäßiger Stammtisch stärken den Zusammenhalt. Aber auch jedes neue Teufelchen wird mit offenen Armen empfangen und in die „Teufelsfamilie“ aufgenommen.

 

Text: Renate Harder

Foto: Norbert J. Becker

 

Zwei Sportteufelchen mit Bestzeiten

Petra Haas und Renate Harder starteten beim Köln-Marathon

 

Renate Harder und Petra Haas (v.l.n.r.) liefen erfolgreich beim Köln-Halbmarathon

Bereits um 8.30 Uhr morgens fiel der Startschuss für den Halbmarathon in Köln. Eingeteilt in verschiedene Startblöcke wurden die Läufer nach und nach auf die Strecke geschickt. Die Aufregung und die niedrigen Temperaturen ließen die Beine anfangs noch etwas zittern. Vorgabe war, die ersten Kilometer in eigenem Tempo zu laufen und dann bei etwa Kilometer 10 so richtig durchzustarten. „Bei Kilometer 11 wurde es bei mir etwas schwierig und es kamen Zweifel auf, ob ich das Tempo durchhalten kann“ beschrieb Renate Harder ihre Eindrücke. Aber Aufgeben kommt für ein Sportteufelchen natürlich nicht in Frage und so ging es weiter. Der Kurs durch die Innenstadt führte an zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Leider standen nur wenige Zuschauer an der Strecke und die Stimmung ließ zu wünschen übrig. „Glücklicherweise hatten wir unsere eigenen Fans und Trainer mitgebracht, die quer durch die Stadt reisten, um uns anzufeuern“ erklärte Petra Haas. Besonders die antreibenden Rufe von Udo Oelke spornten noch einmal besonders an und auf den letzten Kilometer wurde das Tempo weiter gesteigert. Im Ziel war die Begeisterung groß. Beide Sportteufelchen konnten ihre bisherige Bestzeit steigern, Petra Haas um 1 Minute auf 2:14 Stunden und Renate Harder sogar um 16 Minuten auf 1:46 Stunden. „Mit so einer Zeit hatte ich gar nicht gerechnet“ staunte Renate Harder „das ist mehr als ich mir vorgenommen habe. Aber ich habe gemerkt, dass es gut läuft.“ Auch die Trainer waren mit ihren Schützlingen sehr zufrieden Im Ziel gab es dann die wohlverdienten Medaillen und die Glückwünsche der Begleiter. „Wenn das kein Grund zum Feiern ist, es war ein toller Lauf“ war die einhellige Meinung der beiden erfolgreichen Sportteufelchen und so wurde bei einem gemeinsamen Abendessen auf die Erfolge angestoßen.